29. Mai 2013

Karl-Erwin bekommt eine neue Mütze - Teil 7 (Auflatten und Kamin)


Am Dienstag bei ausnahmsweise gutem Wetter - es war sogar eigentlich zu warm zum arbeiten  - haben wir die Latten montiert (=aufgelattet), die Traufbohlen angebracht (da wo die Dachrinne drankommt) und der Spengler hat die Dachrinnen montiert.


Aufgelatt' is!

Innen sind die OSB-Platten soweit montiert, dass kommende Woche der Flocker kommen kann um die Papierflocken einzublasen.
Bis dahin muss ich nur noch ein paar Abklebearbeiten machen.

Der Strom-Dachständer ist umgehängt und neu fixiert und auch bereits mit Ziegeln eingedeckt, ein Giebel ist fertig zum verbrettern.



Ein Packen Ziegel auf dem Weg nach oben


Heute war mir mindestens eine Göttin gut gesinnt, denn abends konnte ich noch meinen Kamin aufmauern.
Ich empfehle allen Menschen wie mir, die noch nie gemauert haben, mit dem Kamin anzufangen. Da kommt man nämlich so schnell nicht mehr hin und gibt sich entsprechend viel Mühe ;-)


Die beiden obersten Reihen sind meine - fast grade 
Und morgen, morgen, morgen... schlaf ich mal aus und mache mich dann ans Abkleben...

Gut's Nächtle,
Karl-Erwins Maurerin

Kommentare:

  1. Hallo liebe Maurerin,

    mir gefällt Dein Blog und deine Arbeit sehr gut und verfolge Deine Beiträge immer sehr gespannt!
    Nun bekommt mein kleines Häusschen in der Altmark auch bald eine neue Mütze und vorher wollte ich den Kamin sanieren... Wollte Dich fragen welchen Mörtel und Mischverhältnis Du da verwendet hast?? Sieht gut aus Dein Schornstein.

    Viel Freude weiterhin!
    Christian

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    1. Hi,
      ich halte mich an die alten B-Angaben. B15/25 sagt: Für "unbewehrte Bauteile, die im durchfeuchteten Zustand dem Frost ausgesetzt sind" 1:6, bzw. 1:4 bei starkt beanspruchten Bauteilen. Ich habe so ein Mittelding genommen. Wichtig ist, dass ihr dem Kaminkopf nochmal einen Ringanker aufsetzt, damit die Klinker geschützt sind. Dafür entweder eine Schalung direkt auf dem Kaminkopf bauen und gießen, oder eine Schalung am Boden bauen, gießen und dann festmörteln. Gut ist, wenn der Anker außen ein Stück übersteht (Stichwort Tropfkante) und leicht nach außen abfällt, damit der Regen abläuft. Sowas gibt es evtl auch fertig zu kaufen. Ich hab die Haube (liegt grad noch im Keller) selbst gegossen, bzw. gießen lassen.
      Lg und viel Erfolg,
      KEF

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