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| Eine Dusche! Am besten für ganz Karl-Erwin ;-) |
Ökologische & kreative Sanierung, Selbstversorgung & Selbermachen - eine Frau und ein 50er-Jahre Haus. Ein Abenteuer. DIESER BLOG WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT - BITTE BESUCHE MEINEN NEUEN BLOG UNTER www.KARLERWINSFRAU.de
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17. September 2015
Die letzten beiden Zimmer - Teil 2 (Gipsoberputz entfernen)
Gut, ich weiß nun welche Werkzeuge NICHT geeignet sind um den 0,2-1mm starken Gipsputz zu entfernen.
11. Dezember 2013
Tipp: Tischler- und Schreinerarbeiten Videos
Alte Techniken, Weisheiten und Tipps rund ums Schreinern und Tischlern über Videos weitergegegen.
Hier die Vorstellung eines youtube-Kanals, den ich Euch, wenn Ihr Euch dafür interessiert wirklich sehr ans Herz legen möchte.
Hier die Vorstellung eines youtube-Kanals, den ich Euch, wenn Ihr Euch dafür interessiert wirklich sehr ans Herz legen möchte.
4. Dezember 2013
Aufbau Werkstatt - Palettenregal
Ich drücke mich schon seit Wochen vor den Einrichtung der Werkstatt, denn dann müsste ich ja das ganze Werkzeug neu einsortieren....
7. Oktober 2013
Fensterbank aus massiver Eiche fertigen mit Werkzeugvorstellung
Zu den neuen (gebrauchten Fenstern) auf der Nordwestseite fehlen nun noch die passenden Innenfensterbänke.
Natürlich kann man sowas auch fertig kaufen oder fertigen lassen, aber ich wollte sie natürlich lieber selbst machen.
Vor dem eigentlichen Sägen kann man sich eine Art Schablone anfertigen. Ich habe das mit Küchenkrepp gemacht.
Man braucht hierzu:
1. Elektrohobel, ich habe einen ganz günstigen für €25. Die Hobelmesser, die original verbaut waren sind sofort ins Altmetall gewandert und wurden durch hochwertige ersetzt. So arbeitet der kleine wirklich ganz passabel. Achtung: Leichter ist nicht unbedingt besser. Wenn der Hobel etwas schwerer ist, liegt er besser auf und lässt sich schöner führen. Meiner ist sehr leicht und wirklich 100%ig exakt kann man damit nicht arbeiten. Aber für kleinere Sachen tut er's allemal.
So kann man das bei relativ vielen Geräten machen, die man günstig kaufen möchte, da man sie nicht oft braucht. Zum Beispiel kann man aus einer "schlechten" Bohrmaschine mit guten Bohrern ein ganz passables Gerät machen. Eine guten Maschine mit schlechten Bohrern bleibt insgesamt eine schlechte Maschine. Und, nein, gutes Werkzeug und Verbrauchsmaterial bekommt man in der Regel nicht im Baumarkt, sondern nur im Fachgeschäft.
2. Kreissäge. Hier meine von Skil mit einem 65er Blatt, die schafft die 40mm stzarken Eichenbohlen gerade noch so.
3. Japanfeinsäge. Mein neustes Spielzeug. :) Diese DICK Komane 240 hat eine Seite für den Längs- und eine für den Querschnitt zur Faser und sägt durch die Eiche wie Butter.
Die groben Schnitte kann man mit der Kreissäge vorsägen, für die Ecken nimmt man die Japansäge. Sowas gibt es zB bei Dictum, www.mehr-als-werkzeug.de, wo man auch andere gescheite Sachen bekommt.
4. Um die schmalen Kanten mit Hobel und Schleifer zu bearbeiten, kann man mit 4 Schraubzwingen die Fensterbank gut festhalten.
5. Zum Schleifen nutze ich fast immer einen Winkelschleifer mit einer "Schwabbelscheibe". Hier kann man Schleifpapier aufspannen und damit sehr gut Rundungen schleifen.
Hier ein Akku-Winkelschleifer von Ryobi, den ich ausprobiert hatte.
Leider hintert einen der Akku daran das Gerät in einem flachen Winkel über das Holz zu führen. Da ist dann ein klassischer Elektrowinkelschleifer doch besser.
Diesmal habe ich die Fensterbänke mit dem Salmiakgeist eingepinselt (dabei schnell machen und vor allem die Luft anhalten) und danach in zwei gelbe Säcke verpackt und 2x 12 Stunden liegen lassen.
Ergebnisbilder folgen...
Servus,
KEF
P.S. Bei Dictum gibt es derzeit übrigens das Jubiläumsmodell des Klassikers von Löwe.
Zu allen Scheren und Messern liefert Dictum einen Schärfepass mit. Man zahlt nur das Porto und bekommt das Gerät dann geschärft zurück. Ein netter Service finde ich, auch wenn man natürlich - sofern vorhanden - den Schärfeservice vor Ort unterstützen sollte.
Natürlich kann man sowas auch fertig kaufen oder fertigen lassen, aber ich wollte sie natürlich lieber selbst machen.
Vor dem eigentlichen Sägen kann man sich eine Art Schablone anfertigen. Ich habe das mit Küchenkrepp gemacht.
Das passende Werkzeug
Man braucht hierzu:
1. Elektrohobel, ich habe einen ganz günstigen für €25. Die Hobelmesser, die original verbaut waren sind sofort ins Altmetall gewandert und wurden durch hochwertige ersetzt. So arbeitet der kleine wirklich ganz passabel. Achtung: Leichter ist nicht unbedingt besser. Wenn der Hobel etwas schwerer ist, liegt er besser auf und lässt sich schöner führen. Meiner ist sehr leicht und wirklich 100%ig exakt kann man damit nicht arbeiten. Aber für kleinere Sachen tut er's allemal.
So kann man das bei relativ vielen Geräten machen, die man günstig kaufen möchte, da man sie nicht oft braucht. Zum Beispiel kann man aus einer "schlechten" Bohrmaschine mit guten Bohrern ein ganz passables Gerät machen. Eine guten Maschine mit schlechten Bohrern bleibt insgesamt eine schlechte Maschine. Und, nein, gutes Werkzeug und Verbrauchsmaterial bekommt man in der Regel nicht im Baumarkt, sondern nur im Fachgeschäft.
2. Kreissäge. Hier meine von Skil mit einem 65er Blatt, die schafft die 40mm stzarken Eichenbohlen gerade noch so.
3. Japanfeinsäge. Mein neustes Spielzeug. :) Diese DICK Komane 240 hat eine Seite für den Längs- und eine für den Querschnitt zur Faser und sägt durch die Eiche wie Butter.
Die groben Schnitte kann man mit der Kreissäge vorsägen, für die Ecken nimmt man die Japansäge. Sowas gibt es zB bei Dictum, www.mehr-als-werkzeug.de, wo man auch andere gescheite Sachen bekommt.
4. Um die schmalen Kanten mit Hobel und Schleifer zu bearbeiten, kann man mit 4 Schraubzwingen die Fensterbank gut festhalten.
5. Zum Schleifen nutze ich fast immer einen Winkelschleifer mit einer "Schwabbelscheibe". Hier kann man Schleifpapier aufspannen und damit sehr gut Rundungen schleifen.
Hier ein Akku-Winkelschleifer von Ryobi, den ich ausprobiert hatte.
Leider hintert einen der Akku daran das Gerät in einem flachen Winkel über das Holz zu führen. Da ist dann ein klassischer Elektrowinkelschleifer doch besser.
Räuchern
Ich wollte die Eiche mal wieder räuchern um einen antiken Look zu bekommen. Siehe auch einen meiner älteren Beiträge hier.Diesmal habe ich die Fensterbänke mit dem Salmiakgeist eingepinselt (dabei schnell machen und vor allem die Luft anhalten) und danach in zwei gelbe Säcke verpackt und 2x 12 Stunden liegen lassen.
Ergebnisbilder folgen...
Servus,
KEF
P.S. Bei Dictum gibt es derzeit übrigens das Jubiläumsmodell des Klassikers von Löwe.
Zu allen Scheren und Messern liefert Dictum einen Schärfepass mit. Man zahlt nur das Porto und bekommt das Gerät dann geschärft zurück. Ein netter Service finde ich, auch wenn man natürlich - sofern vorhanden - den Schärfeservice vor Ort unterstützen sollte.
17. April 2013
Der Sommer ist da - Abbau der Winterfenster
Juchee!
Endlich ist es warm.
Die Winterfenster haben nun den zweiten Winter gute Dienste geleistet und kommen jetzt über den Sommer in den Keller.
Der Ausbau hat gerade mal 30 Minuten gedauert; ich kann diese Methode nur immer wieder empfehlen, wenn man seine alten Fenster nicht austauschen möchte.
Nun bereite ich die Sprossenfenster für den vorerst letzten Anstric der nächsten Jahre vor.
Der Anstrich mit Leinölfirnis und Pigment hat zwar dafür gesorgt, dass die Fenster nicht weiter kaputt gehen, aber so ganz ideal ist das zweimalige Nachstreichen pro Jahr eben doch nicht: Es macht recht viel Arbeit - das Leinöl bleibt recht klebrig, so dass sich viel Staub festsetzt (was das Holz nicht stört nur das Aussehen) und meißt laufen ein paar Tropfen über die Scheiben und der Aufwand das wieder sauber zu bekommen lohnt einfach nicht.
Also verwende ich nun auch für die Fenster das bewährte Standöl von Kreidezeit, das ich auch schon für die Fensterläden benutzt hatte. Standöl wittert laut Herstellerangaben in etwa 10 Jahren nach und nach ab; dann kann man einfach wieder neu streichen. Mal schaun...
Meiner Meinung nach eines der hilfreichsten Werkzeuge zur Oberflächenbearbeitung von Holz und zu unrecht weitgehend unbekannt unter Laien.
Grüssle,
Karl-Erwin's Frau
Endlich ist es warm.
Die Winterfenster haben nun den zweiten Winter gute Dienste geleistet und kommen jetzt über den Sommer in den Keller.
Der Ausbau hat gerade mal 30 Minuten gedauert; ich kann diese Methode nur immer wieder empfehlen, wenn man seine alten Fenster nicht austauschen möchte.
Nun bereite ich die Sprossenfenster für den vorerst letzten Anstric der nächsten Jahre vor.
Der Anstrich mit Leinölfirnis und Pigment hat zwar dafür gesorgt, dass die Fenster nicht weiter kaputt gehen, aber so ganz ideal ist das zweimalige Nachstreichen pro Jahr eben doch nicht: Es macht recht viel Arbeit - das Leinöl bleibt recht klebrig, so dass sich viel Staub festsetzt (was das Holz nicht stört nur das Aussehen) und meißt laufen ein paar Tropfen über die Scheiben und der Aufwand das wieder sauber zu bekommen lohnt einfach nicht.
Also verwende ich nun auch für die Fenster das bewährte Standöl von Kreidezeit, das ich auch schon für die Fensterläden benutzt hatte. Standöl wittert laut Herstellerangaben in etwa 10 Jahren nach und nach ab; dann kann man einfach wieder neu streichen. Mal schaun...
Werkzeugempfehlung: Ziehklinge
Zur Vorbereitung ist die Ziehklinge unersetzlich. Die klebrige Schicht lässt sich nicht wirklich abschleifen, da sich das Papier immer zusetzt. Mit der Ziehklinge funktioniert es bestens.Meiner Meinung nach eines der hilfreichsten Werkzeuge zur Oberflächenbearbeitung von Holz und zu unrecht weitgehend unbekannt unter Laien.
Grüssle,
Karl-Erwin's Frau
8. August 2012
Work don't play - Wunderwaffe Lackfräse
Hier ein kurzer Abstecher zu meiner neuen großen Liebe (was Werkzeuge betrifft). :-)
Die metabo Lackfräse hat es tatsächlich in knapp 2 Stunden geschafft meinem bisherigen Lieblingswerkzeug (meinem großen Meißelhammer) den Rang abzulaufen.
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| Erste vorsichtige Annäherungsversuche an einen Sperrmülltisch |
Die metabo arbeitet mit rotierenden Messern (austauschbar), die von 0-0,3mm in der Tiefe einstellbar sind.
Letzendlich dachte ich, man könnte auch mit einem fein eingestellten Elektrohobel das Gleiche erreichen. Stimmt auch fast, aber der Riesenvorteil der metabo ist, dass man fast 100% in die Ecken kommt. Nämlich genau an die Stellen, die man sonst nur mit Stechbeitel und Dreiecksschleifer erreichen kann und Dreiecksschleifer sind mir einfach zu langsam. Die metabo fräst also quasi um die Ecke den Lack komplett weg, da sie an der Seite auch noch ein Messer hat - hier einfach die Sicherheitsklappe hochklappen und ran an die Ecke (siehe Bild oben).
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| Die kleine Ecke bleibt übrig - Stechbeitel.... |
Das Gerät ist wirklich jeden Cent wert - hätte ich es doch schon letztes Jahr.... naja, egal.
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| Bei schmalen Werkstücken nach vorne arbeiten (wie beim Hobel) |
Der Tisch hatte 2 Schichten. Eine Beize und darüber der türkise Lack.
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| Fast fertig gefräst |
In 2 Stunden gefräst, geschliffen (Bandschleifer 40-80-120er Körnung, Exzenterschleifer 120er) und geölt.
Ja, es würde auch mit dem Heißluftfön gehen, aber wer mehr als 1x im Leben Möbelstücke oder Fenster restauriert hat mit der metabo mit Sicherheit keine Fehlinvestition getätigt.
Der Werkzeugkoffer ist auch endlich mal so groß, dass selbst ich es schaffe, das Gerät inkl. Kabel darin unterzubringen. €238,- inkl. 10 Ersatzmesser habe ich bezahlt.
Achja, man soll das Gerät nicht ohne Absauger/Staubsauger betreiben. Macht auch Sinn, denn dann landet der Lack gleich in einem Behälter. Da an dem Tisch der Oberlack schon an einigen Stellen abgeplatzt war, lag dennoch ziemlich viel auf dem Boden statt im Staubsauger. Ich habe übrigens einen "Industriesauger" mit einem riesen Behälter, der zwar nicht ganz staubfrei (nix für die Wohnung) arbeitet, aber für sowas super ist. Er wird einfach an die metabo angesteckt. etwas unhandlich, aber es geht. Evtl. gibt es da bessere Lösungen.
Was noch.... Naja, Gehörschutz ist klar, Brille auch nicht verkehrt. Nägel etc vorher natürlich entfernen. Und vorsichtig sein. Ist nunmal ein Gerät, was mit hoher Drehzahl seine scharfe Messerchen bewegt und daher nicht ganz ungefährlich. Wie beim Elektrohobel auch immer dran denken, nicht die Hand (das Bein, den Hund...) oder irgendwas drunterzuhalten.
Im Gegensatz zu einer Flex oder Säge wo man das bewegliche Teil immer im Blick hat ist eben der Nachteil an solchen Geräten, dass man die Gefahr nicht direkt sieht.
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| Fertig :-) |
Die Frau
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