16. Juli 2014

Senf (-körner) ernten

Wer mein Blog regelmäßig liest erinnert sich vielleicht noch an den riesigen Senf aus dem Frühjahr.

Ursprünglich als Gründüngung geplant lies ich diesen zuerst für meine Bienen stehen um danach Senfkörner für mich zu ernten.

Dafür hatte ich die fast trockenen Samenstände - sie sollten nicht mehr grün, sondern schon gelb sein) abgeschnitten und trocknen lassen. 
Jetzt war die Frage: Wie die Körner aus den Hülsen bekommen - nein, ich wollte sie nicht mit den Fingern rauspulen.





Idee: Samenstände in einen Jutesack gestopft und diesen dann mehrmals auf den Boden geschlagen (was die Nachbarn wohl wieder gedacht haben).




Dann mit einem alten Mehlsieb grob ausgesiebt.

 


Danach die Trennung des Spreus vom Senf. Das hat gut mit Hilfe des Windes geklappt. Einfach mehrfach den Eimer über einer größeren Schale (hier der Deckel meiner Bienebeute) ausgeleert. 
Die Samen sind schwerer als das Spreu, welches vom Wind "aussortiert" und davon geblasen wird. Sehr parktisch so ein Wind.




Wenn man die Samen nur für die erneute Aussaat verwenden will kann man sich den letzten Schritt natürlich sparen und einfach mit Spreu aussäen.
Ich möchte aber zumindest einige Körner in der Küche nutzen, daher erfolgte die Sortierung etwas ordentlicher. 

Senf selbst machen ist übrigens total einfach. Senf besteht immer aus den sechs Grundkomponenten: Senf, Salz, Zucker, Essig, Öl (Achtung, kein Öl nehmen das leicht ranzt wie zB Sonnenblumenöl!) und Wasser. Natürlich müssen die Körner dafür gemahlen werden, der Rest ist dann aber einfach nur zusammengerührt. Verfeinern kann man ihn dann natürlich auch noch weiter je nach Geschmack.

Servus,
KEF

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