5. Juni 2014

Darf ich vorstellen: Horstine - Natur versus Literatur

Endlich. Es ist soweit. Tataaaaaa, darf ich vorstellen, Horstine , meine erste Hornisse, ist in Karl-Erwins Garten eingezogen.




Nachdem ich nun seit 1,5 Jahren erfolglos auf Besiedelung meines extra nach neuesten Erkenntnissen der Hornissenforschung gebauten Hornissenkastens, der artgerecht in 4 m Höhe in perfekter Ostausrichtung meines Apfelbaumes prangt, warte, hat sie sich ihr Nest selbst erwählt.

Bisher uninteressant, außer für Spaziergänger


In meinem Gemüsebeet unter den Umrandung mit den alten Ziegeln!


Horstine kann definitiv nicht lesen


Was soll man da sagen.....

Neues Anflugloch für Horstine


Dabei war das Bauen des neuen Nestüberbaus garnicht so einfach, aber Horstine profitierte von meinen Erfahrungen welche ich bisher mit den Bienen gemacht hatte: Flugloch dekorieren während die Mädels IN ihrem Haus sind. Dann klappt es auch mit der Neuorientierung.


Ich hatte nämlich den Gelbsenf an der Stelle entfernt um mein Gemüsebeet endlich auch mal für mich zu nutzen (und nicht nur für die Bienen) und dabei entdeckt das Horstine ganz aufgeregt ihr Nest suchte. Klar, der Autopilot war durch den fehlenden Bewuchs verwirrt. Die Suche ging etwa 30 Minuten lang, dann wollte ich ihr helfen. Habe also einige Rapsbüschel um den Nesteingang (den habe ich gut geraten) gelegt, so dass es wieder etwas grüner ausschaut. Horstine sah es und fand ihr Nest.


Anflug mit gefangener Fliege


Als sie dann einige Ausflüge später wieder IM Nest war schnell die Ziegelsteine um das Einflugloch gestellt und als Regenschutz ein Stück Dachziegel oben drauf gelegt. 
Horstine kam raus, flog an, drehte sich um und begutachtete ihr neues Einflugloch; genauso wie die Bienen wenn man es verändert. Ab da fand sie sich dann auch gleich wieder zurecht.

Toll!

Und ab ins Nest

























Wer sich nun fragt warum Karl-Erwins Frau unbedingt solch schreckliches, gefährliches (jaajaaaa, die sind ganz böööööööse ;-) Getier in ihrem Garten haben muss, das ist ganz einfach: Hornissen lieben Eiweiß und fressen mir ganz viele Fliegen, Mücken und anderes Getier weg. Ja, auch bestimmt ein paar Bienen, aber der Nutzen dieser herrlichen Tiere ist definitiv größer als der Schaden den sie dort anrichten.

Grüssle,
KEF

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    wir hatten in unserem alten Haus ein Hornissennest, das den gesamten Rolladenkasten eines Küchenfensters ausgefüllt hat, es war klasse. Wir hatten in dem Sommer nichts mit Wespen zu tun, absolute Ruhe.
    In unserem neuen Passivhaus funktioniert eine solche Symbiose leider nicht mehr, allerdings haben wir im Garten mehrere Plätze für Getier und Gewürm eingerichtet, sodass wir trotz allem Hoffung auf die Ansiedlung von "Ungeziefer" haben.

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