11. Juni 2013

Treppendurchbruch

Zwischendurch mal wieder etwas vom Innenausbau.
Da ja nun im Spitzboden die groben Vorbereitungen für ein traumhaft schönes Zimmer fertig sind und die Ausziehtreppe denkbar ungünstig lliegt muss noch eine neuer Durchbruch durch die Decke im 1. Stock nach oben, bzw. von oben nach unten. Bei einer Holzbalkendecke kein großes Problem und in 1 Tag Arbeit erledigt.

Dafür die Decke von unten so absprießen (Das Metallding ist ein Sprieß, der läßt sich reinklemmen und dann per Gewinde in der Höhe feststellen) wie unten. Die Schaltafel (das Brett oeben) ist genau so breit, dass ich rechts und links davon rauskomme. Die Deckenbalken liegen nun quasi links und rechts an der langen Seite der Tafel. Dabei immer das Brett am Sprieß festschrauben oder nageln!!! Dann kann er nicht aus Versehen umfallen und jemanden oder etwas erschlagen.



Von oben am besten vorab einmal grob anbohren und unten schauen wo man rauskommt. 


Suche nach dem Deckenbalken
Dann habe ich mit dem Meißelhammer vorsichtig die waagerechten Schichten abgetragen bis ich am Oberputz der Decke ankam. Das hört man dann auch, denn es klingt hohl. Den Deckenputz kann man dann per Hand wegkratzen/stemmen, dann beschädigt man das Brett darunter nicht.

Da ich nicht genau wusste wie haltbar die Decke ist und der Meißelhammer doch ziemliche Schläge abgibt habe ich mich vorsichtshalber immer über den Stellen wo entweder eine Wand oder ein Dckenbalken darunter waren, bewegt. Bei so einer Aktion kann es schonmal vorkommen, dass etwas wegbricht, was nicht dafür vorgesehen war. Dann ist es besser, man fällt nicht mit einen Stock tiefer.


Das erste Loch nach unten (ein Astloch im Brett)
 Wenn das erste Loch bis auf's Brett mal geschafft ist, lassen sich die restlichen Stücke ganz einfach ausmeißeln.
Immer von außen nach Innen in Richtung Leerraum stemmen, so dass das Material abbrechen kann, sonst tut man sich unnötig schwer.


Feld 1 zwischen zwei Balken geschafft



Nun musst noch ein Wechsel hergestellt werden. Ein Wechsel ist die Querstrebe nach Rausnehmen eines eigentlich durchgehenden Balkens oder Sparrens (im Schrägdach). Im Bild oben wird quasi der mittlere Balken (nach absprießen) durchgeschnitten und dann wieder mit den äußeren Balken mittels Balkenschuhe (Metallvorrichtung zur Befestigung eines Balken) verbunden, so dass die Festigkeit wieder hergestellt ist. Dann habe ich ein etwa 1,40 x 1,50m großes Loch für die spätere Treppe.

Bis dahin verwende ich nun erstmal die alte Bodentreppe, die ich ausgebaut habe.
Eigentlich ist sie viel zu schade für' Lagerfeuer...


Provisorium aus alter Bodentreppe
Einmal mit Leinöl geölt schaut sie wieder richtig gut aus:

Die Optik bekommt man eben nur bei altem Holz

Das war also mein heutiges Plädoyer für mehr Deckendurchbrüche. Hat übriges weniger Staub und Dreck verursacht als ein Wanddurchbruch, da die Steine durch das darunter liegende Brett nicht nach unten fallen konnten.

Grüssle,
KEF

Kommentare:

  1. Hey KEF - ich bin stolz auf dich ;) Viele Grüße, Black Beautys Reiterin ;)

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    1. Danke :) Heute kommt das Allerschlimmste vom Schlimmsten. Drücke mich schon seit Monaten. Elektroleitungen unter Putz legen = Schlitze fräsen = Dreck, Dreck und nochmals Dreck *grusel*
      pusu

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  2. auch das wirst du sicherlich gemeistert haben ;)

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