21. Januar 2015

Ein Dach aus alten Schallplatten...

... bekam mein neues Vogelhaus.

Zwar halten die Vinyls - das habe ich im Sommer 2014 gemerkt - hohe Temperaturen durch Sonneneinstrahlung nicht aus und verbiegen sich. 
Aber im Winter gibt es das Problem ja (leider) nicht.




So lange hatte ich mir nun schon vorgenommen ein großes Vogelfutterhaus zu bauen. Dabei habe ich meine Zeit aber hauptsächlich damit verbracht, mir Bilder von Futterhäusern anderer Leute anzuschauen. Außerdem Baupläne zu sammeln und darüber zu grübeln, wie es denn nun eigentlich überhaupt aussehen soll.

Wie so oft, habe ich mir mal wieder viel zu viel Gedanken gemacht. ;-)

Es kam dann nämlich so, dass ich vor zwei Wochen mit meinem Rudel unterwegs war. Dabei entdeckte ich auf einer Obstwiese einen  Lagerfeuerhaufen. Auf diesem lag dieser wunderschöne, knorrige Ast.

Ich wusste sofort: Der wird die Grundlage für das Vogelhaus. Und habe gebetet, dass mich niemand beim Holzklau erwischt. 
Dann ging es auch einfach ohne Bauplan.

Der Vorratsbehälter für das Futter war ein Edelstahlersatzteil eines Thermomix. Mit einigen größeren Löchern darin können die Vögel sich nun die Körner nach und nach selbst rausknabbern.



Die Vögel haben es gut angenommen. Natürlich war es bisher noch nicht wirklich nötig zu füttern. Neben dem Kaminfeuer ist es allerdings ein sehr guter Fernseher-Ersatz :-)

Die Biegung am First (=die Spitze vom Dach) habe ich mit einem Heißluftfön erzeugt.

Grüssle,
KEF

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