3. Januar 2019

Dielen sanieren (Teil 2)

Was für eine Schnapsidee den Dielenboden mit Kleingeräten zu sanieren. 

Es geht zentimeterweise voran. Und das meine ich wörtlich. Ich schätze, wenn ich fertig bin (irgendwann mal) werde ich ca. 3 Stunden pro m² gebraucht haben. Fast alles auf den Knien und mit richtig heftigem Muskelkater hinterher. Ich bin einfach zu leicht für den Bandschleifer und vermute einen Parkettschleifer hätte ich sowieso nie bedienen können.






Man kann nicht alles haben. Es ist eine elende Plackerei, aber dafür hat die Methode auch Vorteile:

Meine Tochter spielt, mit Kapselgehörschutz, direkt neben mir, bzw. wir spielen immer mal wieder zwischendrin miteinander. Sie merkt, dass sich langsam etwas verändert (und lernt vielleicht irgendwas daraus). 

Allessauger - laut und ein Stromfresser, aber mit Kind unverzichtbar


Bisherige Zwischenbilanz meiner Arbeitsschritte:

1) Elektrohobel - klappt super, doch der Hobel dürfte breiter als die 80mm sein. Das hätte es leichter gemacht. So hatte ich viele Scharten, die ich danach wieder wegschleifen musste

2) Lackfräse: Habe ich schnell aufgegeben. Für sowas ist das Gerät einfach nicht gemacht. Der Absaugstutzen war ständig mit Spänen zu, so dass ich kaum gescheit zum Arbeiten kam. Für die Kanten und Ecken war's dann aber ok.

3) Bandschleifer - Körnung 40, 60 bisher. Das Gerät hat ordentlich Zug, bzw. ich bin einfach zu leicht. Habe allerdings eine "Methode" herausgefunden - auf Knien und den rechten Ellebogen hinterm rechten Knie eingehakt - mit der es ganz gut geht. Problem ist, genügend Druck von oben auf die Schleifplatte zu bringen. Der Versuch mich auf den Bandschleifer zu setzen war zwar lustig (vor allem für die Leute, die zum Fenster reingeschaut haben) aber nicht wirklich kraftsparend.






Der Boden ist aber nun endlich hell und ansehlich. Leider muss ich nun noch 2x mit 80er und 120er Körnung drüber und ab jetzt sieht man die Fortschritte nicht mehr so gut. Dann laugen und dann evtl nochmal schleifen. Aber es wird....

Servus, KEF

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