12. Januar 2019

Die Skandinavische Methode - Dielen seifen (Teil 4)

Nachdem ich nun einen zweiwöchigen Hobel-, Schleif- und Fräsmarathon mit ca. 4 Stunden Arbeitszeit täglich hinter mir hatte, war das Seifen des Bodens eine reine Wohltat. Obwohl ich feststellen musste, dass auch Bodenwischen zu Muskelkater führen kann.
 
Für die Endbehandlung des Bodens hatte ich mir die gängigen Produkte von Woica, bzw. Faxe gekauft. Diese sind in Kanistern schon fertig gemischt, bzw. noch zum Verdünnen, erhältlich.

Beim Seifen war mir dann eingefallen, dass ich noch einen Beutel Marseiller Seife von Kreidezeit hatte.

Auch diese Seifenflocken eignen sich zum Seifen des Bodens, 20g auf 1 Liter Wasser, und sind natürlich die bessere Alternative zur Kanistern, in denen doch hauptsächlich Wasser enthalten ist.
Hier hat man keine Plastikverpackung und das Preis-/Leistungsverhältnis ist viel besser.



Die Dielen habe ich mit einem ganz normalen Boden-Flachwischer dann insgesamt sechsmal mit Seifenwasser gewischt. Dabei die Seife gut eingearbeitet, bis es leicht geschäumt hat. Dann jedesmal einige Stunden trocknen lassen.




Die Dielen sind nun leicht matt mit einem weißen Schimmer. Die Haptik ist phänomenal. Absolut nicht vergleichbar mit einer geölten oder gewachsten Oberfläche. Irgendwie griffiger und geschmeidiger.




Ich hatte die Tage eine Bekannte zu Besuch, die mich zigmal fragte, wo ich denn nun den neuen Boden herhätte. Sie konnte garnicht glauben, dass das die gleichen Dielen wie im Zimmer nebenan sind.



Ja, die Arbeit hat sich gelohnt. Ich bin nun gespannt wie sich der Boden in der Praxis bewährt und wann er das erste Mal als Malunterlage mit Bunt- oder Wachsmalstiften genutzt wird ;-)

Beste winterliche Grüsse,
KEF


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