12. September 2019

Fassade selbst dämmen - Holzfaserplatten anbringen (Teil 1/3)

Ups, schon wieder fast Mitte September. Ich habe tatsächlich sehr viel gearbeitet die letzten Wochen. Im Garten die Beete für die Winterernte hergerichtet und einen Teil bepflanzt. Aber hauptsächlich habe ich an der Fassade gearbeitet. Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen.

Plan war dieses Jahr die untere, südliche Traufseite zu dämmen. Und zwar alleine. 2013 habe ich bei der Dämmung und Verschalung mitgearbeitet und zum Glück viele Photos gemacht und einiges dokumentiert. Das hilft mir nun.


 
Zuerst die Vorarbeiten: Der Sockel aus Natursandstein musste möglichst eben verputzt werden um darauf die unterste Lage XPS (Styrodur) Platten anbringen zu können. Alleine das hat tagelang gedauert, da ich doch mehr Material benötigte als vermutet. Außerdem mussten die Fensterbank und die Scharniere der Fensterläden abgeflext werden. Klingt nach wenig, aber es zog sich. Tätigkeiten wie "Kuscheln", "Buch anschauen", etc... waren ein bisschen daran schuld ;-)

Nach der untersten Reihe Styrodurplatten habe ich Steico Holzfaserdämmplatten auf die Wand gedübelt. Die Platten sind 80mm stark und haben Nut und Feder. Das schneiden hat sich hingezogen. Die ausgeliehene Kreissäge hat nur 65mm Schnitttiefe. Das heißt den Rest von Hand mit der Japansäge sägen. Manchmal noch nachhobeln. Dafür jedesmal runter vom Gerüst, raus laufen, sägen, reintragen, wieder auf's Gerüst drauf.... In der Fläche war das alles noch ok. Schwieriger und kniffeliger wurde es dann um den Wintergarten drum rum. Den wollte ich natürlich nicht wieder abbauen, auch wenn das für einen durchgehende Dämmung besser gewesen wäre.



Dann noch das schräge Stück direkt unter dem Dach. Dort ist die Wand nicht senkrecht, sondern macht nochmal einen 25cm langen Knick nach außen. Nachdem ich viel gesägt und noch mehr geflucht habe (das mache ich wirklich nur sehr, sehr selten) habe ich mich entschieden das kleine Stück auch mit Styrodur zu dämmen. Die Platten mit dem Cutter zu schneiden ging dann doch einafcher als die Holzfaserplatten zu sägen. Und ich musste hier teilweise mm-weise nacharbeiten. 


Alle Hohlräume, die dann noch vorhanden waren habe ich mit Schafwolle ausgestopft. Handpflege inklusive.




Im nächsten Beitrag kommen die Zwischenarbeiten bevor es an die Verschalung geht. 

Vor dem Winter wird es fertig, da bin ich guter Dinge.

Servus,
KEF

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