8. Mai 2017

Gewächshaus - Tomaten-Beete aus alten Dachziegeln

"Unser Gewächshaus ist grundsätzlich toll, aber war das Gießen letztes Jahr nicht sehr mühsam?"
Karl-Erwin war skeptisch und er hatte recht.

Letztes Jahr hatte ich Tomaten & co. in Töpfen ins Gewächshaus gestellt und kam mit dem Gießen nicht mehr hinterher.

Direkt in den harten, steinigen Boden pflanzen war leider keine Option. Dann kam mir des nachts der Geistesblitz - danke mal wieder an die hervorragende Arbeit meines Unterbewusstseins - die alten Ziegel quasi als Beetumrandung zu nutzen. 




Ich habe dann soweit Umrandungen gebaut, bis mein Erdvorrat zuneige ging.

Kleiner Exkurs: Auf dem Bild sieht man einen Erdsack. Von dieser Sorte hatte ich dieses Jahr beim Obst- und Gartenverein fünf Stück mitgekauft. 
In meiner Naivität und Gutgläubigkeit bin ich natürlich davon ausgegangen, dass die Lieferung vom örtlichen (ÖRTLICHEN!!!! ca. 900m Luftlinie entfernten) Kompostwerk kommt. Diese bieten torfreduzierte, bzw. auch komplett torffreie Erden an.
Dem war leider nicht so, was ich ziemlich bescheuert finde.
Die Erde kommt von irgendwo und hat einen hohen Torfanteil. Das lässt sich mit mir nicht mit meinem ökologischen Denken in Einklang bringen. Ich zerstöre damit irgendwo die Natur, nur damit ich schönere Pflanzen im Garten habe....
Allerdings arbeiten mit dieser Erde auch viele Profibetriebe hier in der Gegend. Es ärgert mich, dass dem Endverbraucher ein schlechtes Gewissen gemacht wird, damit er teure "Bioerde" kauft und dem "Rest der Welt" geht das am A*** vorbei. Sorry, kurzer Frustabbau war nötig.

Immer neugierig dabei sind meine Großen Deutschen Langschan Hühner.



Jetzt noch angießen...



Ein Hühnertraum zum scharren... Wäre da nicht die doofe Scheibe im Weg.


 Jetzt schaut das zweckmäßig aus und für Töpfen und Anzuchtplatten ist auch noch Platz.



Frühlingsgrüsse an alle von Karl-Erwin und der Frau.

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