Viele würden es wohl eher als ÜBERleben bezeichnen ;-) aber bei uns ist es seit 2 Jahren Realität.
Wie es dazu kam
Ich war früher - in meinem Leben vor Karl-Erwin - eine leidenschaftliche Motorrad-Fahrerin. Hatte immer mindestens zwei Maschinen, bin ganzjährig gefahren und ... auch kein Auto. Natürlich war mein Bewusstsein für Ökologie zu dieser Zeit noch mehr als unterentwickelt ;)
Dann kam der erste Hund und damit war die Motorradzeit vorbei und es gab erstmal ein kleines Auto; ein Daihatsu Cuore L201; drei Zylinder. Dem trauere ich immer noch hinterher. Gibt es leider nicht mehr.
Karl-Erwin forderte dann ein größeres Auto zum Baustofftransport. Im Nachhinein betrachtet, und wenn ich besser über die lokalen Gegebenheiten informiert gewesen wäre, wäre es vielleicht da schon ohne Auto gegangen.
Hallo!
Es gibt ja so viele Dinge, von denen ich derzeit begeistert bin. Hat aber alles mit Kind und eher weniger mit der ursprünglichen Idee des Blogs zu tun. Andererseits zieht natürlich der "ökologische" rote Faden auch hier seine Kreise und Schleifen. Vielleicht schreibe ich demnächst mal einige Erfahrungen zum Thema autofreies Leben mit Kind (und drei Hunden).
Aber vorerst Weiteres von Karl-Erwin: Ich kämpfe nach wie vor um jedes Grad °C im Erdgeschoss. Bald wird es Herbst und schon jetzt in den kühleren Nächten spüre ich deutlich wie kalt es unten schon wieder ist. Wir schlafen im Dachzimmer und hier ist das Raumklima einfach wundervoll, da alles perfekt gedämmt ist und sich tagsüber durch die großen Dachliegefenster prima aufheizt. Doch wenn man morgens dann die zwei Stockwerke unten ist: Brrrrrr... Und das vor dem ersten Heißgetränk.
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| Eingangsbereich vorher |
"Unser Gewächshaus ist grundsätzlich toll, aber war das Gießen letztes Jahr nicht sehr mühsam?"
Karl-Erwin war skeptisch und er hatte recht.
Letztes Jahr hatte ich Tomaten & co. in Töpfen ins Gewächshaus gestellt und kam mit dem Gießen nicht mehr hinterher.
Direkt in den harten, steinigen Boden pflanzen war leider keine Option. Dann kam mir des nachts der Geistesblitz - danke mal wieder an die hervorragende Arbeit meines Unterbewusstseins - die alten Ziegel quasi als Beetumrandung zu nutzen.
Ihr kennt doch diese Holzkomposter zum Zusammenstecken.
Ich wollte seit Ewigkeiten so was bauen, aber eine Nummer größer.
Das am meisten geeignete Werkzeug hierfür erscheint mir die Motorsäge. Von Hand dauert es zu lange und mit der Kappsäge ist es zu umständlich.
Ausgangsmaterial sind die gleichen Bretter, wie die von dem gerade gebauten Bücherregal:
Es regnet. Es stürmt. Es hagelt. Es ist eben April. Und es schneit. Frohe Weihnachten also!
In meinem Kopf spukt gerade eine neue Holz-Kompost-Hochbeet-Kombi, doch die muss auf Sonne warten.
Noch länger war aber ein neues Bücherregal geplant. Auf Maß eingebaut und auch wirklich dem Maß der meisten (Insider: Ich hab's mir endlich gemerkt ;) Bücher entsprechend. Niemand braucht 30cm tiefe Regalböden für Bücher...