Eigentlich kein spannendes Thema. Wenn ich nicht bei der Berechnung der Abstände einen Fehler gemacht hätte.
Ich hatte ja geschrieben, dass die Stegplatten soweit überstehen sollen, dass das Regenwasser in die später montierte Regenrinne läuft. Dabei war der Plan die Rinnenhalter direkt an die Köpfe der Sparren zu schrauben.
Wie mir dieses Video von Marley allerdings zeigt, schraubt man normalerweise auf die Sparrenköpfe erst noch ein s.g. Stirnbrett. Dieses schützt die Köpfe vor Spritzwasser und macht auch total Sinn, wenn man darüber nachdenkt. Bzw. gedacht hätte.
Leider hatte ich jetzt einfach nicht mehr genug Platz für ein Stirnbrett. So ist das eben manchmal.
Ökologische & kreative Sanierung, Selbstversorgung & Selbermachen - eine Frau und ein 50er-Jahre Haus. Ein Abenteuer. DIESER BLOG WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT - BITTE BESUCHE MEINEN NEUEN BLOG UNTER www.KARLERWINSFRAU.de
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13. Juli 2015
9. Juli 2015
Hofdach Teil 3 - Stegplatten anbringen
Das ging schnell!
Dank einiger Telefonate direkt mit dem Lieferanten waren die fehlenden Teile innerhalb 2er Tage geliefert. Super Service. Danke!
Das s.g. Universal-Profil (Achtung: das ohne Steg!) eignet sich dafür auf den (durchbohrten) Stegplatten verschraubt zu werden.
Von einer punktuellen Befestigung nur mit Schrauben wird dringend abgeraten. Vom Durchbohren der Platten allerdings auch, aber irgendwie muss man's ja machen.
Dank einiger Telefonate direkt mit dem Lieferanten waren die fehlenden Teile innerhalb 2er Tage geliefert. Super Service. Danke!
Das s.g. Universal-Profil (Achtung: das ohne Steg!) eignet sich dafür auf den (durchbohrten) Stegplatten verschraubt zu werden.
Von einer punktuellen Befestigung nur mit Schrauben wird dringend abgeraten. Vom Durchbohren der Platten allerdings auch, aber irgendwie muss man's ja machen.
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| Universalprofil ohne Mittelsteg |
7. Juli 2015
Hofdach Teil 2 - Stegplatten vorbereiten
Die gute Nachricht: Die Stegplatten sind da.
Die schlechten Nachrichten: Es fehlt ein Teil der Lieferung (Rückstand) und ein anderer wurde nicht bestellt, da die Beratung des Baustoffhändlers (angeblich der Experte für Dächer) ungenügend war. Setzen! Sechs!
Ich rege mich aber nicht mehr darüber auf, sondern rufe mir mal wieder in Erinnerung, was ich kurzfristig vergessen zu haben schien: Informiere Dich selbst und verlass' Dich nicht auf andere!
Die schlechten Nachrichten: Es fehlt ein Teil der Lieferung (Rückstand) und ein anderer wurde nicht bestellt, da die Beratung des Baustoffhändlers (angeblich der Experte für Dächer) ungenügend war. Setzen! Sechs!
Ich rege mich aber nicht mehr darüber auf, sondern rufe mir mal wieder in Erinnerung, was ich kurzfristig vergessen zu haben schien: Informiere Dich selbst und verlass' Dich nicht auf andere!
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| Profile auf den Sparren - bis auf die beiden, die mangels korrekter Beratung fehlen |
23. Dezember 2014
Hof - Dach, Vordach oder doch Gewächshaus?
UPDATE 24.12.14: Plus mehr Bilder unten...
Jetzt hat Karl-Erwin ja die tolle Dämmung und Holzverschalung auf der Hofseite. Und eine große Hoftüre.
Wie sorge ich nun für trockene Füße? Eine Frage die mir schon seit Wochen im Kopf rumgeistert und Karl-Erwin hat auch keine Idee, sondern freut sich immer noch im Stillen über den neuen Style.
Idee 1) Klassisches Vordach: Über jede der beiden Türen kommt ein kleines Vordach. Einfach nur um nicht direkt im Regen zu stehen, wenn frau vor die Tür geht.
Idee 2) Ein "geschlossenes", wie der vorige Anbau. Dafür könnte die Frau entweder wieder selbst basteln, oder ein fertiges Anlehngewächshaus anlehnen.
Idee 3) GroßzügigeHofüberdachung und Windschutz zwischen Holzschuppen und Karl-Erwin.
Jetzt hat Karl-Erwin ja die tolle Dämmung und Holzverschalung auf der Hofseite. Und eine große Hoftüre.
Wie sorge ich nun für trockene Füße? Eine Frage die mir schon seit Wochen im Kopf rumgeistert und Karl-Erwin hat auch keine Idee, sondern freut sich immer noch im Stillen über den neuen Style.
Idee 1) Klassisches Vordach: Über jede der beiden Türen kommt ein kleines Vordach. Einfach nur um nicht direkt im Regen zu stehen, wenn frau vor die Tür geht.
Idee 2) Ein "geschlossenes", wie der vorige Anbau. Dafür könnte die Frau entweder wieder selbst basteln, oder ein fertiges Anlehngewächshaus anlehnen.
Idee 3) GroßzügigeHofüberdachung und Windschutz zwischen Holzschuppen und Karl-Erwin.
30. August 2013
Dach decken - ganz einfach, wenn man weiß wie (kleines Howto)
Beim Decken meines Schuppendaches war ich nun ganz alleine auf mich gestellt und es ging ohnehin langsam voran. Also habe ich mir die Zeit genommen zu rekapitulieren, was ich beim Hausdach gelernt hatte, und das Ganze dann auch gleich festgehalten. Die Lattung haben noch die Profis gemacht, dann musste ich ran.
Dach decken sieht ganz einfach aus. Unten anfangen, Reihe durchdecken und dann die nächste drüber, aber so einfach ist es eben doch nicht.
- Flächenziegel, naja, wie der Name schon sagt
- Ortgangziegel, kann man, muss man aber nicht decken
- Firstziegel, braucht man!
Dort ist vermerkt in welchen Abständen - sowohl horizontal wie vertikal - sie gedeckt werden können. Die meißten Ziegel haben einen gewissen so genannten Verschiebebereich. Das heißt man kann die Ziegel weiter auseinanderziehen, mit größeren Lücken, oder näher zusammenschieben.
Wie man's macht hängt davon ab, die breit und hoch das Dach ist. Man versucht natürlich so zu decken, das man am Ende nicht mit der Flex Ziegel abschneiden muss.
Beim Decken mit Ortgangziegen MUSS es passen, da ist nichts mit flexen...
Hinweis: Deckt man mit Ortgangziegeln im Verband (ein halber Ziegel der nächsten Reihe überlappt den darunterliegenden zur Hälfte, also quasi versetzt), benötigt man halbe Ziegel. Das sind nicht einfach durchgeschnittene ganze Ziegel, sondern spezielle Formziegel (Formziegel sind alle, die irgendwie speziell sind) - Achtung, diese sind relativ teuer. Ich habe in Reihe gedeckt. Nachteil ist weniger Sicherheit bei Sturm, aber da wir nicht direkt ein Sturmgebiet sind wollte ich die paar Hundert Euro einfach sparen. Hoffentlich bereue ich es nicht irgendwann.
Und nochwas: Am First wird nicht gerflext! (Praktisch geht das schon, aber es ist eben Gepfusch') Das heißt man teilt die Lattung von unten nach oben so ein, dass es in der Höhe der Ziegel aufgeht.
Beim Decken mit Ortgangziegeln teilt man das Dach in der Breite genau ein. Alle drei oder vier Ziegel wird dann in der Breite vertikal über die Lattung geschnürt mit einer Schnürschnur. So weiß man genau wie die Ziegel liegen müssen (weiter auseinander oder enger zusammen) damit es am Ende aufgeht. Dann fängt man bei der Ortgängen an.
Oben und unten, rechts und links: Ein Ziegel hat klar eine Ober- und eine Unterseite, aber er hat auch eine linke und eine rechte. Dabei bezeichne ich jetzt einfach mal willkürlich die Links-Seite als die mit Falz unten (nach oben schauend). Hier wird der nächste Ziegel einfach links davon oben aufgelegt. Die rechte Seite ist die mit der Falz oben (nach unten schauend), hier muss der nächst folgende Ziegel unten drunter geschoben werden, was natürlich schwerer geht. Ist jetzt wichtig am Ortgang, denn...
Zuerst der unterste Ortgangziegel, dieser wird nur aufgelegt, damit man später noch an die Dachrinnenhaken kommt, wenn man mal muss (bzw. der Spengler noch hinkommt). Alle anderen Ortgangziegel werden verschraubt. Und zwar so, dass der Ziegel sich noch ganz bissl wackeln lässt, damit er nicht platzt, wenn man der Wind daran zerrt.
In der Regel haben die Ortgangziegel jeweils ein vorgesehenes Loch für die Schraube. Dieses kann man mit der Schraubenspitze (kann sein, dass das Loch nicht ganz durchgeht) und einem gefühlvollen Schlag mit dem Ende des Akkuschraubers durchstechen.
Bei linken Ortgangziegeln (siehe vorletzter Absatz) einfach von unten her decken und verschrauben. Bei rechten Ortgangziegeln muss immer ein Flächenziegel vorher/nachher mitgedeckt werden. Denn sind die Ortgänge erstmal verschraubt, lassen sich die Ziegel nicht mehr hochheben um den nächsten Ziegel drunter zu schieben. Deckt man hier gleich eine Reihe von unten nach oben Flächenziegel mit, bekommt man die folgenden Ziegel unter.
Ok, also erst ALLE Ortgangziegel decken. Links, rechts, vorne und hinten.
Danach sollte man mal tief durchatmen und sich ganz genau (!!!) überlegen wie man weiterdeckt. Dabei daran denken: Nicht so decken, das man sich den Zugang zu schweren Stellen schon zu Anfang verbaut - Bei flachen Dächern kann man zwar noch auf den Ziegeln laufen, aber gerade bei steileren Dächern ab 30° Neigung braucht man einfach die Latten um sich sicher auf dem Dach bewegen zu können. Auch überlegen, wie die kürzesten Wege sind und wo man die Leiter anstellt etc.
Ich habe gelernt: Zuerst die Ortgänge, dann die letzten zwei Reihen vor dem First, jetzt um den Kamin, dann die Firtsziegel aufsetzen, dann alle schwierigen Stellen (Dachfenster), erst ganz zum Schluß die Flächenziegel.
Auf diese Firstlatten kommen die Firsthaken. Es geht auch ohne, aber ich glaube es macht das Ganze schon windsicherer.
Und so wie unten werden sie verbaut.
Die Firstziegel haben zwei Seiten. Eine, ich nenne sie mal, "Drunter-" und eine "Drüberseite". Die Drunterseite sollte in Hauptwindrichtung liegen, damit ergo die Drüberseite diese überlappt und der Wind darüber statt darunter weht.
Ehm, ja, da hatte ich ein paar Firstziegel zu wenig. Aber in der Not... Nachbestellen.
Hier auf dem folgenden Bild der Ortgang hinten von der Unterseite photographiert. Man sieht, dass die Ziegel überstehen. Hier könnte man nun flexen oder es so machen wie ich.
An das Hängebrett (das breite im Bild, das quasi unter den Latten "hängt" - es ist natürlich verschraubt ;) habe ich noch nach außen hin ein weiteres Hängebrett drübergeschraubt. So weit, dass ich über die zweite, aktuell in der Luft hängend, Ziegelnase (unten die beiden Nippel, die man an der Latte einhängt) raus komme. Da kommt nun seitlich noch ein Brett dran. In die Ziegel am Ortgang hierhabe ich jeweils ein Loch gebohrt (natürlich so, dass es von dem darüberliegenden Ziegel verdeckt wird) und sie festgeschraubt.
Das seitliche Brett bekommt dann, wie übrigens alle Bretter an denen Regenwasser antlanglaufen könnte, unten eine 15-20° Fase mit der spitzen Seite nach außen. Die so genannte Tropfkante, aber das kennt ihr ja bestimmt, ne? :o)
An einem Hausdach würde man es ordentlicher/haltbarer machen. Hier würde der Spengler ein Blech an der Kante verbauen.
Und hier ein Update zur Fertigstellung... http://karl-erwin.blogspot.co.uk/2013/09/holzschuppen-die-letzten-bretter-sind.html
Gut, das war's eigentlich schon. Viel Spaß!
KEF
Dach decken sieht ganz einfach aus. Unten anfangen, Reihe durchdecken und dann die nächste drüber, aber so einfach ist es eben doch nicht.
Grundlagen
Abgesehen davon, dass es verschiedene Ziegeltypen und -materialien gibt, gibt es im Wesentlichen drei wichtige Typen:- Flächenziegel, naja, wie der Name schon sagt
- Ortgangziegel, kann man, muss man aber nicht decken
- Firstziegel, braucht man!
Ortgänge
Wenn man ohne Ortgangziegel deckt, ist es wirklich relativ simpel. Idealerweise besorgt man sich das Produktdatenblatt der Ziegel.Dort ist vermerkt in welchen Abständen - sowohl horizontal wie vertikal - sie gedeckt werden können. Die meißten Ziegel haben einen gewissen so genannten Verschiebebereich. Das heißt man kann die Ziegel weiter auseinanderziehen, mit größeren Lücken, oder näher zusammenschieben.
Wie man's macht hängt davon ab, die breit und hoch das Dach ist. Man versucht natürlich so zu decken, das man am Ende nicht mit der Flex Ziegel abschneiden muss.
Beim Decken mit Ortgangziegen MUSS es passen, da ist nichts mit flexen...
Hinweis: Deckt man mit Ortgangziegeln im Verband (ein halber Ziegel der nächsten Reihe überlappt den darunterliegenden zur Hälfte, also quasi versetzt), benötigt man halbe Ziegel. Das sind nicht einfach durchgeschnittene ganze Ziegel, sondern spezielle Formziegel (Formziegel sind alle, die irgendwie speziell sind) - Achtung, diese sind relativ teuer. Ich habe in Reihe gedeckt. Nachteil ist weniger Sicherheit bei Sturm, aber da wir nicht direkt ein Sturmgebiet sind wollte ich die paar Hundert Euro einfach sparen. Hoffentlich bereue ich es nicht irgendwann.
Und nochwas: Am First wird nicht gerflext! (Praktisch geht das schon, aber es ist eben Gepfusch') Das heißt man teilt die Lattung von unten nach oben so ein, dass es in der Höhe der Ziegel aufgeht.
Beim Decken mit Ortgangziegeln teilt man das Dach in der Breite genau ein. Alle drei oder vier Ziegel wird dann in der Breite vertikal über die Lattung geschnürt mit einer Schnürschnur. So weiß man genau wie die Ziegel liegen müssen (weiter auseinander oder enger zusammen) damit es am Ende aufgeht. Dann fängt man bei der Ortgängen an.
Oben und unten, rechts und links: Ein Ziegel hat klar eine Ober- und eine Unterseite, aber er hat auch eine linke und eine rechte. Dabei bezeichne ich jetzt einfach mal willkürlich die Links-Seite als die mit Falz unten (nach oben schauend). Hier wird der nächste Ziegel einfach links davon oben aufgelegt. Die rechte Seite ist die mit der Falz oben (nach unten schauend), hier muss der nächst folgende Ziegel unten drunter geschoben werden, was natürlich schwerer geht. Ist jetzt wichtig am Ortgang, denn...
Zuerst der unterste Ortgangziegel, dieser wird nur aufgelegt, damit man später noch an die Dachrinnenhaken kommt, wenn man mal muss (bzw. der Spengler noch hinkommt). Alle anderen Ortgangziegel werden verschraubt. Und zwar so, dass der Ziegel sich noch ganz bissl wackeln lässt, damit er nicht platzt, wenn man der Wind daran zerrt.
In der Regel haben die Ortgangziegel jeweils ein vorgesehenes Loch für die Schraube. Dieses kann man mit der Schraubenspitze (kann sein, dass das Loch nicht ganz durchgeht) und einem gefühlvollen Schlag mit dem Ende des Akkuschraubers durchstechen.
| Vorderer Ortgang eingedeckt |
Bei linken Ortgangziegeln (siehe vorletzter Absatz) einfach von unten her decken und verschrauben. Bei rechten Ortgangziegeln muss immer ein Flächenziegel vorher/nachher mitgedeckt werden. Denn sind die Ortgänge erstmal verschraubt, lassen sich die Ziegel nicht mehr hochheben um den nächsten Ziegel drunter zu schieben. Deckt man hier gleich eine Reihe von unten nach oben Flächenziegel mit, bekommt man die folgenden Ziegel unter.
| Bei den linken Ortgangziegeln eine Vertikalreihe Flächenziegel mitdecken |
Ok, also erst ALLE Ortgangziegel decken. Links, rechts, vorne und hinten.
| Erster Firstziegel |
Danach sollte man mal tief durchatmen und sich ganz genau (!!!) überlegen wie man weiterdeckt. Dabei daran denken: Nicht so decken, das man sich den Zugang zu schweren Stellen schon zu Anfang verbaut - Bei flachen Dächern kann man zwar noch auf den Ziegeln laufen, aber gerade bei steileren Dächern ab 30° Neigung braucht man einfach die Latten um sich sicher auf dem Dach bewegen zu können. Auch überlegen, wie die kürzesten Wege sind und wo man die Leiter anstellt etc.
| Die unterste Reihe hier erstmal freigelassen wegen der Leiter |
Ich habe gelernt: Zuerst die Ortgänge, dann die letzten zwei Reihen vor dem First, jetzt um den Kamin, dann die Firtsziegel aufsetzen, dann alle schwierigen Stellen (Dachfenster), erst ganz zum Schluß die Flächenziegel.
| Eine Seite fertig gedeckt |
First
Nun zum First. Der First hat eine, oder auch zwei, je nach Höhenbedarf der Firstziegel, Firstlatte(n).Auf diese Firstlatten kommen die Firsthaken. Es geht auch ohne, aber ich glaube es macht das Ganze schon windsicherer.
Und so wie unten werden sie verbaut.
| Der nächste wird dann einfach reingeschoben und ist somit vorne auch gesichert |
Die Firstziegel haben zwei Seiten. Eine, ich nenne sie mal, "Drunter-" und eine "Drüberseite". Die Drunterseite sollte in Hauptwindrichtung liegen, damit ergo die Drüberseite diese überlappt und der Wind darüber statt darunter weht.
| So sollte es in etwa aussehen |
Ortgang ohne Ortgangziegel und das untendrunter
Noch etwas zu den Ortgängen von unten. Bei mir haben die Ortgangziegel nur noch für eine Seite gereicht und ich wollte nicht extra nochmal Geld ausgeben. Deswegen gibt es hinten am Schuppen eben keine.Hier auf dem folgenden Bild der Ortgang hinten von der Unterseite photographiert. Man sieht, dass die Ziegel überstehen. Hier könnte man nun flexen oder es so machen wie ich.
An das Hängebrett (das breite im Bild, das quasi unter den Latten "hängt" - es ist natürlich verschraubt ;) habe ich noch nach außen hin ein weiteres Hängebrett drübergeschraubt. So weit, dass ich über die zweite, aktuell in der Luft hängend, Ziegelnase (unten die beiden Nippel, die man an der Latte einhängt) raus komme. Da kommt nun seitlich noch ein Brett dran. In die Ziegel am Ortgang hierhabe ich jeweils ein Loch gebohrt (natürlich so, dass es von dem darüberliegenden Ziegel verdeckt wird) und sie festgeschraubt.
Das seitliche Brett bekommt dann, wie übrigens alle Bretter an denen Regenwasser antlanglaufen könnte, unten eine 15-20° Fase mit der spitzen Seite nach außen. Die so genannte Tropfkante, aber das kennt ihr ja bestimmt, ne? :o)
An einem Hausdach würde man es ordentlicher/haltbarer machen. Hier würde der Spengler ein Blech an der Kante verbauen.
Und hier ein Update zur Fertigstellung... http://karl-erwin.blogspot.co.uk/2013/09/holzschuppen-die-letzten-bretter-sind.html
Gut, das war's eigentlich schon. Viel Spaß!
KEF
14. August 2013
Karl-Erwin bekommt eine neue Mütze - Teil 11b (Holzschuppen fast fertig)
Und es geht weiter. Heute mal bei idealem Wetter. Nicht zu warm oder zu kalt, genug Sonne, aber nicht zu viel und trocken. Was will man mehr.
Interessant ist dieser Post für alle, die auch einen alten, gemauerten Schuppen haben und diesen sanieren möchten. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man den Aufbau mal gesehen hat.
Die Mauern sind ziemlich krumm durch Untergrundabsackungen/-verschiebungen etc. Aber so ein Mauerwerk hält im Verbund doch meißt mehr aus, als man ihm zutraut.
Oben im Bild erfolgte der Aufbau folgendermaßen.
Zu schade, dass morgen Feiertag ist. Aber Dach decken macht ja eigentlich keinen Krach...
Grüssle,
KEF
Interessant ist dieser Post für alle, die auch einen alten, gemauerten Schuppen haben und diesen sanieren möchten. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man den Aufbau mal gesehen hat.
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| Hier steht schonmal das Grundgerüst |
Oben im Bild erfolgte der Aufbau folgendermaßen.
- Fuss-Pfetten (die links und rechts oben auf der Mauer liegen) auflegen und ins Waag (also gerade) bringen. Mit Hölzchen, Keilen, oder ähnlichem unterstützen. Das wird dann später ausgemauert/untermörtelt.
- Erhöhung für die First-Pfette (der spätere Balken ganz oben) hinten aufstellen. Tragebalken vorne mittig aufstellen. Unter dem Balken steht ein Balkenschuh (so eine Metallfuß), der sich noch verstellen lässt. Für kleinere Sachen kann man auch gut eine Gewindestange und Mutter/Unterlegscheibe nehmen. Wichtig ist immer (konstruktiver Holzschutz!), dass der Pfosten keinen direkten Kontakt mit dem Untergrund hat.
- Vorderen Querbalken (da weiß ich den Namen grad nicht) auflegen, Tragebalken festklemmen (Schraubzwinge!), First-Pfette auflegen. Insgesamt wird alles, wenn's mal die Lage hat wo es hinsoll verschraubt. Ein guter Schlag-Akkuschrauber erspart uuuuuuuuuunglaublich viel Zeit, da man nichts vorbohren muss. Die Profigeräte kann sogar ich mit einer Hand bedienen und bekomme 200er Schrauben (=20cm lang) ins Holz.
- Dann kommen schon die Sparren. Diese werden im richtigen Winkel angesägt und zwar dort, wo die auf den Querbalken aufliegen.
- Im nächsten Bild geht es dann erstmal weiter mit dem Einziehen des Zwischenbodens. Auch ein Kinderspiel, wenn man weiß wie. Es wurde einfach Löcher durch die Mauer gebohrt, dann habe ich eine 2m Gewindestange in der richtigen Länge abgeflext. Diese wird dann einfach, gehalten jeweils innen und außen von einer Mutter mit Beilagscheibe, durch Mauerwerk und Tragebalken des Zwischenbodens gesteckt und festgezogen.
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| Innen und... |
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| ...außen |
Im "...außen" Bild sieht man auch gut, dann die Sparren an der Auflage ausgesägt sind. Die untere Verschmälerung der Sparren ist einfach optisch schöner.
Und hier noch eine Detailaufnahme. Abstützung der First-Pfette, da diese etwa 80cm Überstand hat.
Die kleinen Brettchen jeweils rechts und links der Sparren und unter der First-Pfette nennen sich Zangen. Sie dienen nochmal zu Stabilisierung. Auch kein Hexenwerk.
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| Die Zangen |
Belohnt wurde ich dann an diesem Tag außer mit einem Dach, das fertig zum decken ist, mit einem schönen Sonnenuntergang.
Achja, da das Mauerwerk eine ziemliche Schlagseite hat, ist die Holzkonstruktion zu gebaut, dass sie die Wände zusammenhält. Dafür sind durch die Fußpfetten von oben senkrecht 16er Löcher gebohrt bis ins Mauerwerk. Dort habe ich von oben nochmal Gewindestangen (man könnte auch einfach Stahlstangen nehmen) reingeklopft. So sind die Fußpfetten und das Mauerwerk nochmal verbunden. Und im Verbund hält alles besser :-)
Zu schade, dass morgen Feiertag ist. Aber Dach decken macht ja eigentlich keinen Krach...
Grüssle,
KEF
12. August 2013
Karl-Erwin bekommt eine neue Mütze - Teil 11a (Holzschuppen)
Der letzte Teil der "Großbaustelle" - der Holzschuppen braucht ein neues Dach und ein neues Innenleben.
Eigentlich wollte ich das komplett selbst in Angriff nehmen, aber wenn man eben einmal richtig gute Handwerker im Haus, bzw. auf dem Dach hatte, dann wird man verwöhnt.
Also, habe ich entschieden nur den Abriss zu machen und den Rest - vermutlich wird es nur 1 Tag Arbeit für die Profis - machen zu lassen. Wir sind ja schon ein eingespieltes Team sozusagen.
Ich frage mich wirklich wie der Schuppen so lange gehalten hat. Aber viel kreuz und quer vernageltes Holz hält in seiner Gesamtheit eben doch so einiges aus.
Jetzt hat der Schuppen ein wenig was von "nach dem Bombenangriff" :-/
In zwei Tagen soll er dann wieder schön sein...
Servus,
KEF
Eigentlich wollte ich das komplett selbst in Angriff nehmen, aber wenn man eben einmal richtig gute Handwerker im Haus, bzw. auf dem Dach hatte, dann wird man verwöhnt.
Also, habe ich entschieden nur den Abriss zu machen und den Rest - vermutlich wird es nur 1 Tag Arbeit für die Profis - machen zu lassen. Wir sind ja schon ein eingespieltes Team sozusagen.
| Mich hat der Boden grad so ausgehalten |
Ich frage mich wirklich wie der Schuppen so lange gehalten hat. Aber viel kreuz und quer vernageltes Holz hält in seiner Gesamtheit eben doch so einiges aus.
| Hier vor 2 Jahren mal schnell geflickt |
Jetzt hat der Schuppen ein wenig was von "nach dem Bombenangriff" :-/
Servus,
KEF
20. Juni 2013
Dachsanierung Altbau - Teil 10 (Dämmung flocken und Fassadenverkleidung)
Die lustigste, wenn auch staubigste Arbeit war das Ausflocken der Hohlräume in Dach und Drempel.
Dafür wurde der Zellofant aufbebaut. Die Tonne funktioniert wie ein großes Rührgerät mit Staubsaugergebläse. Durch einen langen Schauch werden die Flocken dann in die Hohlräume geblasen und die Löcher, die vorab in die Pavatex von außen gesägt wurde, dann wieder verklebt. Eine Arbeit von wenigen Stunden.
An dem Tag habe ich quasi 1,5 Tonnen Zeitung in den Zellofant geschüttet in Säcken zu 15kg. Kein Spaß, aber irgendwie war's auch witzig.
Letztendlich bestehen die Flocken aus Zeitungen, welche mit Borsalz brandungefährlich gemacht wurden.
Die Fassadenverschalung der Nord-West Seite besteht aus 60mm Pavatex-Platten, die mit Dämmstoffdübeln direkt auf die Fassade gedübelt werden. Im Spritzwasserbereich nimmt man statt Pavatex Styrodur-Platten.
Auf die Pavatex kommt dann eine Unterkonstruktion aus Kanthölzern und Dachlatten. Darauf dann die Boden-Deckel-Verschalung. Wichtig sind die Tropfkanten am unteren Ende der Hölzer. Diese werden immer (bei allen Holzkonstruktionen) im 30°-Winkel gesägt. Das sorgt dafür das das Wasser am besten abtropfen kann und das Holz nicht beschädigt. Waagerechte Stellen sind mit Blech geschützt.
Die Hohlräume sowohl am Dach zwischen Pavatex, Lattung und Konterlattung, als auch hinter der Fassadenverkleidung werden mit Lüftungsgittern vor Getier geschützt. Diese Gitter müssen vor dem Verschließen gut gesäubert werden, damit die Luft richtig zirkulieren kann.
Und so sieht es nun aus.
Und das Dach ist natürlich auch schon fertig. :)
Jetzt geht es noch an die Befestigung eines Ranksystems. Ich hatte zuerst eine fertige Lösung gekauft, die mir dann doch nicht gefallen hat. Jetzt wird es eine Konstruktion aus Edelstahl werden. Mehr dann demnächst zum Nachbauen...
Achja, an dem Tag waren es 39,8°C....
Grüssle,
Karl-Erwin's Dachdeckerin
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| Genialer Name! |
Dafür wurde der Zellofant aufbebaut. Die Tonne funktioniert wie ein großes Rührgerät mit Staubsaugergebläse. Durch einen langen Schauch werden die Flocken dann in die Hohlräume geblasen und die Löcher, die vorab in die Pavatex von außen gesägt wurde, dann wieder verklebt. Eine Arbeit von wenigen Stunden.
An dem Tag habe ich quasi 1,5 Tonnen Zeitung in den Zellofant geschüttet in Säcken zu 15kg. Kein Spaß, aber irgendwie war's auch witzig.
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| 1,5 Tonnen Zeitungsflocken |
Letztendlich bestehen die Flocken aus Zeitungen, welche mit Borsalz brandungefährlich gemacht wurden.
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| So sehen die Zellulose Flocken aus |
Die Fassadenverschalung der Nord-West Seite besteht aus 60mm Pavatex-Platten, die mit Dämmstoffdübeln direkt auf die Fassade gedübelt werden. Im Spritzwasserbereich nimmt man statt Pavatex Styrodur-Platten.
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| Oben Pavatex, unten Styrodur |
Auf die Pavatex kommt dann eine Unterkonstruktion aus Kanthölzern und Dachlatten. Darauf dann die Boden-Deckel-Verschalung. Wichtig sind die Tropfkanten am unteren Ende der Hölzer. Diese werden immer (bei allen Holzkonstruktionen) im 30°-Winkel gesägt. Das sorgt dafür das das Wasser am besten abtropfen kann und das Holz nicht beschädigt. Waagerechte Stellen sind mit Blech geschützt.
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| 30°-Winkel als Tropfkante |
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| Blech an den waagerechten Stellen |
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| Lüftungsgitter |
Und so sieht es nun aus.
Und das Dach ist natürlich auch schon fertig. :)
Jetzt geht es noch an die Befestigung eines Ranksystems. Ich hatte zuerst eine fertige Lösung gekauft, die mir dann doch nicht gefallen hat. Jetzt wird es eine Konstruktion aus Edelstahl werden. Mehr dann demnächst zum Nachbauen...
Achja, an dem Tag waren es 39,8°C....
Grüssle,
Karl-Erwin's Dachdeckerin
3. Juni 2013
Dachsanierung Altbau - Teil 9 (Dachfenster, Ortgang und Anfang Dämmung)
Hallo,
heute mal wieder nur ganz kurz ein paar Bilder, weil mir schon wieder fast die Augen zufallen. Um 21 Uhr.
Heute haben wir unter anderem die Dachfenster eingebaut und alleine für die Aussicht auf den Sonnenuntergang über dem Maintal und dem Spessart würde ich immer wieder umbauen.
Die Jungs haben derweil mit der Dämmung der nord-westlichen Giebelwand angefangen. Hierauf werden nun erstmal die 60mm Pavatex gedübelt bevor es mit der Verschalung weitergeht.
Ich durfte meine Ortgänge eindecken. Dabei habe ich jede Menge wirklich krummer Ziegel in der Hand gehabt von denen ich hoffe, dass ich sie reklamieren kann. Zum Glück habe ich viel zu viele bestellt. Das war aber auch gut so.
Morgen kommt der Flocker und dann werden die Hohlräume im Dach ausgeblasen....
Grüssle,
KEF
heute mal wieder nur ganz kurz ein paar Bilder, weil mir schon wieder fast die Augen zufallen. Um 21 Uhr.
Heute haben wir unter anderem die Dachfenster eingebaut und alleine für die Aussicht auf den Sonnenuntergang über dem Maintal und dem Spessart würde ich immer wieder umbauen.
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| Die Fenster waren's allemal wert! |
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| Ortgang mit s.g. Hängebrettern |
Ich durfte meine Ortgänge eindecken. Dabei habe ich jede Menge wirklich krummer Ziegel in der Hand gehabt von denen ich hoffe, dass ich sie reklamieren kann. Zum Glück habe ich viel zu viele bestellt. Das war aber auch gut so.
Morgen kommt der Flocker und dann werden die Hohlräume im Dach ausgeblasen....
Grüssle,
KEF
29. Mai 2013
Dachsanierung Altbau - Teil 7 (Auflatten und Kamin)
Am Dienstag bei ausnahmsweise gutem Wetter - es war sogar eigentlich zu warm zum arbeiten - haben wir die Latten montiert (=aufgelattet), die Traufbohlen angebracht (da wo die Dachrinne drankommt) und der Spengler hat die Dachrinnen montiert.
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| Aufgelatt' is! |
Innen sind die OSB-Platten soweit montiert, dass kommende Woche der Flocker kommen kann um die Papierflocken einzublasen.
Bis dahin muss ich nur noch ein paar Abklebearbeiten machen.
Der Strom-Dachständer ist umgehängt und neu fixiert und auch bereits mit Ziegeln eingedeckt, ein Giebel ist fertig zum verbrettern.
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| Ein Packen Ziegel auf dem Weg nach oben |
Heute war mir mindestens eine Göttin gut gesinnt, denn abends konnte ich noch meinen Kamin aufmauern.
Ich empfehle allen Menschen wie mir, die noch nie gemauert haben, mit dem Kamin anzufangen. Da kommt man nämlich so schnell nicht mehr hin und gibt sich entsprechend viel Mühe ;-)
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| Die beiden obersten Reihen sind meine - fast grade |
Gut's Nächtle,
Karl-Erwins Maurerin
25. Mai 2013
Dachsanierung Altbau - Teil 6 (Pavatex und neue Fenster)
Huch,
das ging schon wieder so schnell. Morgens beim Kaffee haben die Kerle noch gescherzt, dass das Dach abends wieder dich sei und es dann am Freitag Abend selbst fast nicht geglaubt.
Der bisherige Aufbau von außen 30mm Pavatex Isolair, aufgedoppelte Sparren und an den Stellen wo man später mit der Zellulose-Flockung nicht hinkommen wird Holzfaser und Hanf.
Es macht einen Riesenspaß auf dem Dach rumzuklettern und an die Höhe hatte zumindest ich mich in ein paar wenigen Stunden gewöhnt.
Heute haben fleißige Helfer dann noch ein Loch in die Außenwand gestemmt - der Sturz wurde gestern eingesetzt...
... und schon sind die neuen Fenster drin. Gut, so schnell ging es natürlich nicht, aber das Ergebnis ist super.
Die größte Anstrengung ist eigentlich fast das abendliche Aufräumen. Tagsüber bin ich so in Aktion, dass es nicht auffällt, aber abends, wenn die Handwerker dann gegangen sind kommt ja noch das Aufräumen. Alles Werkzeug wieder in seine Ecke, alle Kabel und alles andere vom Gerüst runter, sauber machen, Akkus laden und alles so herrichten, dass ich es am nächsten Morgen gleich wieder an die richtigen Stellen bringen kann, spülen, überlegen was am nächsten Tag zum Mittag kochen..... Aber es macht dennoch super viel Spaß :-)
Servus,
KEF
das ging schon wieder so schnell. Morgens beim Kaffee haben die Kerle noch gescherzt, dass das Dach abends wieder dich sei und es dann am Freitag Abend selbst fast nicht geglaubt.
Der bisherige Aufbau von außen 30mm Pavatex Isolair, aufgedoppelte Sparren und an den Stellen wo man später mit der Zellulose-Flockung nicht hinkommen wird Holzfaser und Hanf.
Es macht einen Riesenspaß auf dem Dach rumzuklettern und an die Höhe hatte zumindest ich mich in ein paar wenigen Stunden gewöhnt.
Heute haben fleißige Helfer dann noch ein Loch in die Außenwand gestemmt - der Sturz wurde gestern eingesetzt...
... und schon sind die neuen Fenster drin. Gut, so schnell ging es natürlich nicht, aber das Ergebnis ist super.
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| Karl-Erwin hat ein neues Auge |
Die größte Anstrengung ist eigentlich fast das abendliche Aufräumen. Tagsüber bin ich so in Aktion, dass es nicht auffällt, aber abends, wenn die Handwerker dann gegangen sind kommt ja noch das Aufräumen. Alles Werkzeug wieder in seine Ecke, alle Kabel und alles andere vom Gerüst runter, sauber machen, Akkus laden und alles so herrichten, dass ich es am nächsten Morgen gleich wieder an die richtigen Stellen bringen kann, spülen, überlegen was am nächsten Tag zum Mittag kochen..... Aber es macht dennoch super viel Spaß :-)
Servus,
KEF
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