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17. Juli 2014

"Deine Bienen sind abgehauen!"

Ein Tag war das gestern!

Ich war nichtsahnend dabei den Keller zu kalken (draußen war's einfach zu warm für andere Tätigkeiten), klingelte mein Nachbar. "Deine Bienen sind abgehauen! Die sind bei mir im Schuppen. Kannst Du mal schaun? Ich bin schon ganz verstochen!"
Mein Herzschlag setzte glaube ich kurzfristig aus, denn ich hatte am Abend zuvor das Schwammtuch mit Ameisensäure zur Varroabehandlung eingelegt. Dabei verändert sich natürlich der Geruch im Bienenstock und es kann passieren das die Bienen daraufhin ausziehen. Aber eigentlich sah alles normal aus als ich zuletzt geschaut hatte?!

1. Juli 2014

Bienen: Umzug in Dadant

Beute getrocknet und mit Zitronenmelisse ausgerieben - sollen sie mögen. Tun sie. Jedenfalls sind sie nicht wieder ausgezogen ;-)

Ich habe mich, wie immer, vorab mehr verrückt gemacht als nötig. Das Umsetzen war vollkommen unspektakulär.

Aus alt...

26. Juni 2014

Bienen: Vorbereitung auf den Umzug und erste Varroa

So, die neue Dadant-Beute ist gestern angekommen. Jetzt darf sie noch zwei Tage trocknen und Sonntag - sofern das Wetter mitspielt - möchte ich dann umziehen.

Das wird schon schwierig genug mit Rähmchen kürzen und umschrauben etc. Das alles ohne die Königin gefunden zu haben. 

Zusätzlich dazu habe ich dann auch gleich schon Varroa-Alarm.

23. Juni 2014

Staudenbeete Update

Die Stauden haben sich teilweise gut und manche sehr gut entwickelt. Unglaublich wie schnell das ging.

Gigantisch der Muskatellersalbei (salvia sclarea), die Hummeln und vor allem die schwarzen Holzbienen lieben ihn. Die Blüten sind riesig und wachsen immer noch.
 

Die Stauden-Mitte des Gemüsebeets hat sich auch prächtig entwickelt. Hier stehen in einer Mischung aus Stauden und Einjährigen: Calendula, irgendeine weiße Lilie, Oregano, zwei Sonnenblumen, als Lückenfüller Phacelia, ein salvia argenta, eine Mariendistel, Taglilien, Wollziest, Türkenmohn, Akelei, Kultursauerampfer....

11. Juni 2014

Bücher zum Thema Imkern & Bienen (meine Leseliste und Empfehlungen)

Nunja, ich weiß andere können auch lesen und Rezensionen schreiben, aber ich habe nunmal in sehr kurzer Zeit wirklich sehr viele Bücher gelesen und glaube - auch wenn mir dasThema recht neu ist - Vergleiche ziehen zu können, gerade was das Verständnis für den Neuling angeht. 

Hier also mein subjektives Feedback auf meinem Weg von der Nicht-Wisserin zur Imkeranfängerin.

Kleiner Teil meines Lesestoffes

Folgende Bücher habe ich gelesen:

4. Juni 2014

Summsumm - ein kleines Video und Überlegungen zu Dandant


So ein Gesumme ist jetzt der Standard in meinem Garten. An so ziemlich jeder Blüte eine Biene, Hummel, Fliege, Wildbiene, Hornisse....
Es ist wirklich einfach der Knaller.


Der Gelbsenf ist jetzt allerdings bald abgeblüht und die Damen fliegen derzeit entweder mit schwarz-lila Pollen vom Mohn, der auch reichlich in meinem Garten wächst oder mit ganz hell-gelbem, der evtl Linde sein könnte, ein. Außerdem haben sie die Lykkefund Ramblerrose entdeckt und finden sie äußerst lecker wie mir scheint.

Meine Nachbarn haben als Gründüngung auf ca. 30 m² Phacelia angesät - wie ich natürlich auch - die schon blüht. Außerdem wächst bei mir auch schon der Buchweizen. Es gibt also immer eine kleine Notration im Garten.


Dadant

Außerdem bin ich drauf und dran mir eine Dadant-Beute zu kaufen und die Bienen noch umzulogieren, solange es genügend Futter gibt.
Dadant ist eine der vielen Großraumbeuten in welcher mit einem großen Brutraum mit großen Waben und mehreren kleinen (und dann auch leichten) Honigräumen gearbeitet wird - Vorteil für mich.

Der Vorteil für die Bienen im Gegensatz zur Zanderbeute mit einem horizontal getrennten Brutraum ist das große zusammenhängende Brutnest, welches wie ein großer Ball angelegt wird.

Bei Zander, Deutsch-Normal etc. ist das Nest - das man sich wie einen Ball vorstellen muss -  eben in der Mitte zerteilt, so dass die Bienen auf den Waben im nächsten Stock an ihrem "Brutball" weiterbauen und dabei jedesmal den Schlitz überqueren müsssen.
Wenn der Imker nun unten die Waben nachschauen möchte zerreißt er durch Abheben der oberen Zarge jedesmal diesen Brutball. Also, ich wäre dadurch gestresst und erbost wenn ich eine Biene wäre. 

Bei Dadant (oder Zadant oder DN 1,5, ...) ist genau das eben nicht nötig da der Brutball in nur einer großen Zarge hängt.
Erscheint mir irgendwie recht schlüssig und ich konnte bisher noch keine Nachteile erkennen.

Achja: Bei der letzten Durchsicht waren mindestens zwei Waben komplett verdeckelt (= Bienen darin befinden sich in der letzten Phase der Verpuppung und schlüpfen bald) und viele Stifte und Maden vorhanden. Es geht also aufwärts mir Karl-Erwins Bien :)

Grüssle,
KEF

15. Mai 2014

Bienen: Top-Bar Hive Workshop in der Landesanstalt

Um mir zumindest ein wenig Praxiswissen zu verschaffen und gleichzeitig auch eine andere Bienenwohnung kennenzulernen war ich die letzten beiden Tage in der bayerischen Landesanstalt beim Top-Bar Hive Kurs. 
Ein Tag Theorie und ein Tag praktisches Arbeiten an der Beute. Hier eine kurze Zusammenfassung. Der Kurs ist sehr zu empfehlen - sowohl für Neulinge als auch für erfahrenere Imker, die eine Alternative zu den klassischen Beuten kennenlernen möchten.


Warmbau (wie hier) oder Kaltbau möglich. Das Flugloch kann auch oben sein. Mäusesicher.

9. Mai 2014

I saw Queen mom! - Aber keine Eier :-(

Rähmchen zusammen gebaut und mit Wachsstreifen versehen. Zweite Zarge, also das zweite Stockwerk aufgefüllt mit Waben, aber nicht komplett, denn es ist nachts noch recht kalt und sie sollen ja nicht frieren. Deswegen habe ich einen Trennschied dazwischen gesetzt. Keine Ahnung - wie immer - ob das so funktioniert. Versuch macht kluch.

Smoker angezündet. Das ist das Rauchgerät mit dem man dafür sorgt dass die Bienen friedlich sind. Warum sie friedlich sind? Sie denken der Wald brennt und schlagen sich den Bauch mit Honig aus den Waben voll damit sie im Notfalls schnell abhauen können. Und da ein voller Bauch (nicht nur die Bienen) zufrieden macht....

Und dann zu den Bienen:

5. Mai 2014

Bienen - eine Anfängerin erklärt für Anfänger (was sie glaubt verstanden zu haben)

Was ein Durcheinander. Also nochmal von Anfang:

Schwarm gefangen, in eine Zander-Beute mit 4x Futterwaben (von einem Imker) und Leerrähmchen gesetzt.
Eine Woche später eine Wabe jüngste Brut plus zwei Mittelwände dazu.
Noch eine Woche später inspiziert: Maden auch in den anderen Waben, ergo Königin ist und war da, restliche Rähmchen auch schon recht gut ausgebaut.
Das habe ich vor zwei Tagen gesehen als ich mich das erste mal alleine und "schutzlos", nur mit einem Nelkenöltuch "bewaffnet" dem Bienenvok gestellt habe. Beziehungsweise es gestört habe durch reinschauen und rumhantieren.
Das Nelkenöltuch legt man nach abheben des Deckels oben auf die Waben (bzw. die Oberträger der Rähmchen) damit die Bienen nach unten laufen und oben nicht stören. (Also ich störe die Bienen mit Nelkenöl, damit sie mich nicht stören, und ich sie dann nicht verletze daruch dass sie mir im Weg sitzen).


Nelkenöltücher auf den Waben - davor laufen die Bienen weg

29. April 2014

Blumenwiese, Küken, Bienen, Senf

Endlich Regen.

Der Gelbsenf fängt an zu blühen. Gut für meine Bienchen.

Habe die Beute doch noch an eine andere Stelle 30m weiter gestellt damit sie Morgensonne haben. Mit der Methode "Bringe-die-Bienen-dazu-sich-neu-zu-orientieren". 
Dazu verschließt man abends die Beute, stellt sie mit etwas Gerumpel um ("Der Baum ist umgefallen" - danke an Sabi(e)ne für die super Erklärungen), legt etwas an/um das Flugloch damit sie am nächsten Morgen beim Ausfliegen sehen, dass sich was verändert hat und hofft dann dass es klappt. 
Mir kommt gerade das Regenwetter zur Hilfe. Bei Regen fliegen die Bienen nicht/wenig aus und nach 72 Stunden in der Beute orientieren sie sich sowieso neu (soweit die Theorie). 


Flugloch dekoriert.

23. April 2014

Noch mehr summsumm - Mein Bienenabenteuer geht weiter

Gestern mittag habe ich meine Bienchen das erst Mal richtig fliegen gesehen. 
Und mich erstmal nicht mehr in meinen Garten getraut. So fliegend sehen sie gleich irgendwie bedrohlicher aus, als wenn sie nur auf einem Haufen sitzen.
Nach ein paarmal tief durchatmen ging's dann aber wieder. Meine Hühner und Hunde hatten auch keine Angst, also nahm ich mir ein Beispiel und habe versucht die Bienen einfach zu ignorieren.
Schon komisch, wenn man nicht weiß, wie sich Bienen normal/ruhig/aggresiv verhalten. Aber natürlich auch sehr spannend und aufregend.

Nachmittags habe ich dann mit dem Imker - großer Zufall -  gesprochen, dem der Schwarm entwischt war. "Hallo, Dir fehlt mindestens ein halber Schwarm, den hab ich jetzt." - groß angeschaut werde.

Netterweise hat er auch noch nicht viel Erfahrung, da er die Bienen geerbt hat. Das passt ja perfekt. ;-)


22. April 2014

Summsummm - der Osterhase hat mir Bienen gebracht

Sonntag früh auf meinem Spaziergng mit den Hunden ist mir auf einem Weg schon von Weitem ein großer ungewöhnlicher "Fleck" auf dem Boden aufgefallen - glücklicherweise bevor die Hunde ihn erreichen konnten.

Ein Bienenschwarm. Einige hatte leider wohl schon ein Reifen erwischt. Habe dann noch Leute, die auch mit Hunden unterwegs waren gewarnt und mich gefragt, was die Bienen nun wohl machen.


Dann hat es mir den ganzen Tag keine Ruhe gelassen. Also bin ich abends nochmal hin mit Karton und Handfeger, da saßen sie immer noch. Also habe ich sie vorsichtig Stück für Stück zusammengekehrt und in den Karton gesetzt.
Das war echt aufregend; als die erste mir über's Gesicht gekrabbelt ist musste ich mich dann schon sehr zusammenreißen. Aber es hat geklappt.

Dann haben mir glücklicherweise zwei Ex-Imker 2 Bienenkisten, Waben und einiges an Information überlassen. Das war super, super nett. Und das im katholischen Bayern am heiligen Ostermontag!!