Posts mit dem Label Second Hand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Second Hand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

11. August 2020

Hochbeet - das günstigste, schnellste, upgecycelte Hochbeet ever

Manche Dinge komme einfach zu einem. Ganz von alleine. Und manchmal ist es gut Dinge zu sammeln, ohne sofort zu wissen, was man damit anfangen soll.

 

Hochbeet nach zwei Wochen
Hochbeet zwei Wochen nach dem Aufbau

 

So auch diesmal: Ich hatte gesehen, dass Nachbarn einige Häuser weiter, ihre alten Fenster ausgetauscht haben. Inklusive der Rolläden. 

Beige Plastikrollen lagen zusammen mit Holz-Isolierfenstern in einem Container vor dem Haus. 

"Ehm, brauch ihr die noch?" - die Frage war natürlich überflüssig und ich bekam den ganzen Haufen Zeug (inklusive einem wunderschönen alten Holzschultisch und Liegestühlen) mit einem Hänger sogar geliefert.

8. Juli 2019

Und es war Sommer...

... kurzes Verschnaufen von der heftigen Hitzeperiode der letzten Wochen.

Frühstück in unserer neuen Frühstücksecke mitten im Staudenbeet

8. Mai 2017

Gewächshaus - Tomaten-Beete aus alten Dachziegeln

"Unser Gewächshaus ist grundsätzlich toll, aber war das Gießen letztes Jahr nicht sehr mühsam?"
Karl-Erwin war skeptisch und er hatte recht.

Letztes Jahr hatte ich Tomaten & co. in Töpfen ins Gewächshaus gestellt und kam mit dem Gießen nicht mehr hinterher.

Direkt in den harten, steinigen Boden pflanzen war leider keine Option. Dann kam mir des nachts der Geistesblitz - danke mal wieder an die hervorragende Arbeit meines Unterbewusstseins - die alten Ziegel quasi als Beetumrandung zu nutzen. 


22. Juni 2015

Pflaster - das mit den Steinen

Unkraut jäten macht (mir) relativ wenig Spaß und ist eine Arbeit, die nie fertig wird.
Und das zusätzliche Jäten auf den Wegen hat mich letztes Jahr einfach zuviel Zeit und Nerven gekostet.
Ich wollte nun endlich eine Lösung für die Wege:
- Unkrautresistent, bzw. abflammbar und
- Kehren sollte man die Wege können

Es blieb also nichts anderes übrig, als Pflaster zu verlegen.

Glücklicherweise bekam ich die verschiedenen Steine gebraucht und die schwere Arbeit hat doch tatsächlich mal ein Mann übernommen.

An den Details - Schneiden der Steine und "Einpuzzeln" - arbeite ich nun seit einigen Tagen. Immer mal wieder 1-2 Stunden. 
Erinnert mich ein wenig an Tetris.

Danke an meinen Nachbarn, der dafür das richtige Werkzeug parat und mir netterweise geliehen hat.


Die Schneidmaschine verspricht wenigstens ein wenig Kühlung

18. September 2014

Speisekammer, Teil 2 - Regalbau aus Weinflaschen und Holzresten

Ich glaube ich war recht erfolgreich im Regalbau aus Resten.
Reste aus Dachlatten und Reste aus OSB Platten, die ich persönlich ja sogar optisch recht hübsch finde, wenn auch natürlich nicht ganz unbedenklich. Aber was übrig ist, ist eben übrig und sollte verschafft werden.

An der kurzen 1,10m Seite steht nun ein tieferes Regal in welches ich Kisten einschieben kann (bisschen IKEA muss eben doch sein).

Love it!

31. März 2014

Solar-Dörrgerät Idee (Video)

Ich habe seit 3 Jahren vor ein Dörrgerät zu bauen, um im Sommer Kräuter und vor allem Obst/Beeren konservieren zu können. Angefangen hatte ich, aber irgendwie habe ich's nicht zuende gebracht.

Dieses Gerät hier finde ich super toll, denn es hat ein paar kleine feine Gimmicks, wie eine Drehscheibe mit Arretierung, ein Thermometer und Räder. Und es ist aus Computer-Schrott gebaut.

Haben will!

12. März 2014

Weg pflastern mit alten Waschbeton-Platten, Backsteinen, Flaschen, ...

Zuerst: Ich verneige mich vor jedem Menschen, der den Beruf des Pflasterers erlernt und/oder ausführt!

Aber es macht natürlich auch Spaß, denn das Ergebnis ist recht schnell sichtbar - ok, ich mach's ja auch nicht sooo ordentlich und exakt wie ein Profi.


Wichtig: sich zumindest ungefähr die Höhe mit Schnüren markieren. Die Platten/Steine/Whatever dann ein paar mm unter die Schnüre setzen. 

Als Untergrund nimmt man eigentlich Kies und Split, aber da der Weg ja vorher auch gehalten hat und ich keine Lust auf den zusätzlichen Aufwand hatte, versuche ich es erstmal so.



2. Januar 2014

Dach für Brennholz-Unterstand - Achtung! Nichts für Schallplattenliebhaber!

Das neue Jahr ist da... Endlich! Und ich glaube ich bin derzeit recht motiviert ein paar Kleinigkeiten zu basteln und mal wieder etwas ganz Neues auszuprobieren :-)



19. Mai 2013

Dachsanierung Altbau - Teil 3 (kurz vor Baustellenbeginn)

Hui,

mir schwirrt der Kopf und ich bin so froh wenn a) das Wetter genau so bleibt wie heute und b) es Pfingstdienstag endlich losgeht.
Meine größte Sorge, dass das Gerüst nicht rechtzeitig steht, war schonmal unbegründet. Es ist da und ich habe die extra Zeit genutzt um die Fassade zu kärchern und die hinteren Winterfenster im 1. Stock nach 2 Jahren abzubauen. Es ist nun sehr ungewohnt, dass man die Fenster wieder öffnen kann.


frisch gekärchert - der Kalkputz ist noch super intakt, ein Problem weniger :)


Mein eingesumpfter Kalk und die neu bestellten Pigmente sowie das Leinöl warten nun auf die Verarbeitung. Ein paar Probeanstriche werde ich evtl. heute nachmittag noch machen.




 

Neue Fenster

An die Stelle der zwei alten Fenster im 1. Stock kommen nun dann doch zwei "neue" Fenster. Da diese Seite der Fassade noch mit Holzfaser gedämmt und dann mit Brettern verschalt wird, hielt ich es für angebracht, die Fenster gleich mitzumachen. Schweren Herzens. 
Ich habe 4 wirklich schöne Holzfenster mit Wiener Sprossen bekommen können. Die Fenster sind 24 Jahre alt, aber so super gepflegt worden, dass die Aufarbeitung, verglichen mit der Aufarbeitung meiner alten Sprossenfenster, ein Kinderspiel war. Und endlich kam meine Metabo Lackfräse mal wieder zum Einsatz.

Das wichtigste beim Kauf gebrauchter Fenster, abgesehen von einem guten Allgemeinzustand, ist für mich die Oberfäche. Also, ob lasiert, geölt, lackiert etc. Je nachdem kann man sich dann entsprechend den zeitlichen Aufwand ausrechnen. Lack ist einfach ein Horror, wenn man keine Ablauge-Vorrichtung daheim oder einen -Betrieb in der Nähe hat.

Diese Fenster waren in einem Pinien-Farbton lasiert. Diese Lasur lies sich größtenteils mit dem Bandschleifer ruck zuck abschleifen. Die kleinen Ecken und vor allem die Falzen der Scheiben hat dann die Metabo erledigt. Dann mit einem Grundöl eingelassen und nun habe ich außen die erste Schicht Standölfarbe gestrichen.


Zwischenanstrich mit Standöl in weiß

Am Dienstag geht es dann bei hoffentlich gutem Wetter ans Dach abdecken und ablatten.

Das Holz liegt schon im Garten - 1.000 Dank an meine Lieblings LKW-Fahrerin :-)

Die restlichen Materialien wie die Holzfaserdämm- und OSB-Platten und weiterer "Kleinkram" kommen am Dienstag. Ich hoffe ich bekomme alle Paletten gut unter.
Montag drauf sollen dann auch die Ziegel eintreffen. 
Ich bin gespannt...

Sonnige Grüsse,
KEF


9. April 2013

Dachsanierug Altbau - Teil 2 (Dachfenster)

Ich staune immer wieder was man so alles an gebrauchten Dingen für den Hausbau findet.

Einer fixen Idee folgend, suchte ich vor einige Tagen auf diversen Kleinanzeigen-Portalen nach Fenstern und bin direkt auf einer recht große Auswahl gebrauchter und neuer (Fehlkäufe, Zuviel-Käufe) Dachfenster gestoßen. Anhand der Herstellerbezeichnung lässt sich dann schnell recherchieren, was die Fenster neu kosten würden. Und siehe da, in Nordhessen wurde ich fündig.

Klar, teilweise muss man eine weitere Fahrt in Kauf nehmen.
Aber wann kommt man denn sonst mal raus bei den ganzen Renovierungsarbeiten? 
Ich selbst fahre nicht so gerne "sinnlos" durch die Gegend. Aber wenn ich einen Grund habe, dann verbinde ich das gerne mit einem Kurztrip. 
Also, Hund eingepackt, Matratze und Schlafsack und auf nach Nordhessen. Auf der Fahrt über Land konnte ich mir auch dann noch ganz viele frisch neu gedeckte Dächer anschauen - sehr praktisch.

Ist das noch umweltfreundlich? Ich weiß es nicht genau, aber hätte ich neue Fenster genommen wäre der Ressourcenverbrauch für die Herstellung glaube ich höher, als die paar kg Erdgas für mein Auto. Und so habe ich noch jemanden glücklich gemacht, der die Fenster loswerden musste.



Man sollte sich also nicht täuschen lassen. Hat man genug Vorlaufzeit und benötigt Dinge nicht sofort lohnt es sich doch immer mal wieder auf die Suche in Kleinanzeigen zu gehen. Bei vielen Dingen sind die Leute froh, wenn sie sie losbekommen. Gebrauchte Ziegel, Pflastersteine, Fenster, Mutterboden, Dämmstoffe.
Ich glaube, oft ist es einfach das Bedürfnis etwas sofort zu besitzen, anstatt sich zu gedulden und ein wenig mehr Zeit zu investieren. Doch man gewinnt in jedem Fall, denn oft entdeckt man auf der Suche Dinge, an die man garnicht gedacht hat, oder lernt Menschen kennen, die einen inspirieren.

Grüssle,
Karl-Erwin's Frau

19. März 2013

Kostenloses Holz...

... zum Verbrennen abzugeben". 
Diesen Zettel sah ich vor einigen Tage in dem Supermarkt der Lebensmittel liebt hängen. 
Gelesen, gefragt, eingeladen!
Wo diese Einmalpaletten und Gemüsekisten herkommen gibt es täglich noch mehr. Bestimmt auch in Eurer Nähe.
Für das Lagerfeuer sind sie perfekt, zum Verschüren im Ofen oder zum Basteln muss man sie zerlegen - aber auch das geht schnell und bei Sonnenschein sowieso.


Ein Haufen Holz
Der Haufen Holz ergibt teilweise schöne Bretter und Bälkchen, wenn man ihn mal zerlegt hat. Was sich nicht mit ein paar Minuten Aufwand zerlegen lies, steht nun im Holzschuppen bis zum nächsten Lagerfeuer im Garten.





Die Gemüsekisten aus dem ganz dünnen Holz eignen sich perfekt zum Ofen anzünden.
Die Metallklammern, mit denen die Kistchen zusammengehalten wurden, siebe ich später aus der kalten Asche aus, bevor ich diese als Dünger im Garten ausbringe.

Ofenanschürholz
Mit ein wenig Übung hat man schnell die Nägel aus den Brettern gezogen. Niemals so wie unten auf dem Bild im Holz stecken lassen. Bitte klopft sie zumindest um, wenn ihr sie nicht ziehen möchtet. Die Nägel gehen so wie hier gezeigt durch fast jede Schuhsohle, Hundepfote etc.



Dies "Konstruktion" zu nennen, wäre übertrieben: Einfach drei Dachlatten auf den Boden und die Palette kopfüber drauf stellen. Dann mit kräftigen Tritten von oben die Bretter entfernen. So geht's am schnellsten.


Natürlich könnte man sich die Arbeit auch sparen und das Holz beim Holzhändler, oder Sägewerk um die Ecke oder im Baumarkt kaufen, aber ganz ehrlich: Bevor ich bei Sonnenschein im Auto sitze, an der Kasse stehe etc, mache ich mir lieber die paar Minuten Aufwand im Freien.


Hat sich gelohnt

Außerdem spart es gleich wieder Ressourcen, denn das Holz würde ohnehin weggeworfen werden. Mir gibt es ein gutes Gefühl einen Rohstoff, der vollkommen in Ordnung ist, vor dem Wegwerfen zu retten und daraus Schönes/Sinnvolles zu bauen. zB Vogelhäusschen, Nisthilfen für Wildbienen und Hummeln, etc...

Grüssle
Karl-Erwins's Brettersammlerin


3. Januar 2013

Möbelrestaurierung (einfach) - alte Kommode

Ab und zu möchte ich nur mal was Einfaches machen. So zum Spaß an der Sache halber und nicht weil es nötig wäre.
Dankbare Objekte sind dann entweder mein Garten oder alte Möbelstücke. Die Kommode hatte ich von ebay und sie stand jetzt seit einigen Wochen schon im Weg.

Ausgangszustand

Relativ unverbastelte Kommode mit einem leider nicht so wirklich passenden Obendraufstehregal (nennt man das so?).
Mit irgendwas gebeizt und die Platte (ist auch Holz, kein Marmor) weiß lackiert. 

so kam's von ebay

Zuerst die Beschläge runter - teilweise sogar Messing, die Griffe sind leider nur vermessingt und bissl verrostet. Dann alles auf versteckte Nägel untersuchen - gut, eine Heftklammer hab ich im Lack übersehen ich hoffe meine metabo verzeiht mir.



Dann kann's losgehen...




Im folgenden Bild sieht man wieder schön, wie die Lackfräse mit dem runden Fräskopf bis fast in die Ecken kommt...





Jetzt noch ölen und wachsen...
Das Oberteil ist jetzt mein Apfellager





Ähnliches hier mit einem alten Tisch, der türkis lackiert war... Den Knauf habe ich übrigens in einem netten, kleinen Antiquitätengeschäft dem Schreiner dort abgeschwatz.



Jetzt wartet noch eine Kommode im Keller und ein paar Stühle. Bei dem milden Winter bisher habe ich aber nicht so viel Lust Sachen drin zu machen, dabei hatte ich mir für den "Winter" so viel vorgenommen. Naja, vielleicht kommt er noch.

Ein Frohes Neues Jahr noch allen Leserinnen und Lesern.

Karl-Erwin's Frau

8. August 2012

Work don't play - Wunderwaffe Lackfräse


Hier ein kurzer Abstecher zu meiner neuen großen Liebe (was Werkzeuge betrifft). :-)
Die metabo Lackfräse hat es tatsächlich in knapp 2 Stunden geschafft meinem bisherigen Lieblingswerkzeug (meinem großen Meißelhammer) den Rang abzulaufen.

Erste vorsichtige Annäherungsversuche an einen Sperrmülltisch

Die metabo arbeitet mit rotierenden Messern (austauschbar), die von 0-0,3mm in der Tiefe einstellbar sind.


Letzendlich dachte ich, man könnte auch mit einem fein eingestellten Elektrohobel das Gleiche erreichen. Stimmt auch fast, aber der Riesenvorteil der metabo ist, dass man fast 100% in die Ecken kommt. Nämlich genau an die Stellen, die man sonst nur mit Stechbeitel und Dreiecksschleifer erreichen kann und Dreiecksschleifer sind mir einfach zu langsam. Die metabo fräst also quasi um die Ecke den Lack komplett weg, da sie an der Seite auch noch ein Messer hat - hier einfach die Sicherheitsklappe hochklappen und ran an die Ecke (siehe Bild oben).

Die kleine Ecke bleibt übrig - Stechbeitel....
Das Gerät ist wirklich jeden Cent wert - hätte ich es doch schon letztes Jahr.... naja, egal.

Bei schmalen Werkstücken nach vorne arbeiten (wie beim Hobel)

Der Tisch hatte 2 Schichten. Eine Beize und darüber der türkise Lack.

Fast fertig gefräst

In 2 Stunden gefräst, geschliffen (Bandschleifer 40-80-120er Körnung, Exzenterschleifer 120er) und geölt.
Ja, es würde auch mit dem Heißluftfön gehen, aber wer mehr als 1x im Leben Möbelstücke oder Fenster restauriert hat mit der metabo mit Sicherheit keine Fehlinvestition getätigt. 
Der Werkzeugkoffer ist auch endlich mal so groß, dass selbst ich es schaffe, das Gerät inkl. Kabel darin unterzubringen. €238,- inkl. 10 Ersatzmesser habe ich bezahlt. 
Achja, man soll das Gerät nicht ohne Absauger/Staubsauger betreiben. Macht auch Sinn, denn dann landet der Lack gleich in einem Behälter. Da an dem Tisch der Oberlack schon an einigen Stellen abgeplatzt war, lag dennoch ziemlich viel auf dem Boden statt im Staubsauger. Ich habe übrigens einen "Industriesauger" mit einem riesen Behälter, der zwar nicht ganz staubfrei (nix für die Wohnung) arbeitet, aber für sowas super ist. Er wird einfach an die metabo angesteckt. etwas unhandlich, aber es geht. Evtl. gibt es da bessere Lösungen.

Was noch.... Naja, Gehörschutz ist klar, Brille auch nicht verkehrt. Nägel etc vorher natürlich entfernen. Und vorsichtig sein. Ist nunmal ein Gerät, was mit hoher Drehzahl seine scharfe Messerchen bewegt und daher nicht ganz ungefährlich. Wie beim Elektrohobel auch immer dran denken, nicht die Hand (das Bein, den Hund...) oder irgendwas drunterzuhalten. 
Im Gegensatz zu einer Flex oder Säge wo man das bewegliche Teil immer im Blick hat ist eben der Nachteil an solchen Geräten, dass man die Gefahr nicht direkt sieht. 


Fertig :-)

So long... Weil Karl-Erwin es wert ist,
Die Frau

6. Juli 2012

Umbau der Küche

Nun also endlich: Der wichtigste Raum der Frau ist fertig: Die Küche.

Am 1. Tag war: Jede Menge Staub...

Letztes Jahr fing es an mit dem Rausreißen der Wohnzimmer-Küchen-Wand, dann kam die Fenstersanierung und der neue Kaminofen. 
Dieses Jahr dann die Innendämmung mit Schilfrohr/Kalkputz, die Deckenbalkenverblendung, Farbe an die Wände und die Küchenmöbel. Die Küchenmöbel - ein Drama: 
Kauf ich mir eine neue Küche oder eine gebrauchte? Bau ich mir eine und wenn ja aus welchem Material?  Ytong, Holz...? Schaff ich es um IKEA drumrum zu kommen? ...?
JAA, es geht :-)

Letztendlich habe ich mich entschieden, den alten Resopal-Küchenschrank weiterzunutzen, einen zweiten dazuzuholen und das Ganze ein wenig umzubauen. 

Grundgedanke war, dass mir neue Küchen sowieso nicht gefallen und dass die alten ja eh da sind. 

Die Motivation Ressourcen zu schonen, indem man Sachen, die eh schon da sind verwendet, spielt natürlich immer mit. Auch wenn ich im gleichen Gedankengang an den Satz von jemandem, der manchmal garnicht so unrecht hat denken muss: "Manchmal muss man neue Sachen kaufen, damit es wieder Gebrauchte gibt." - aber das können ja andere machen, denen neue Küchen in Hochglanzoptik gefallen ;)

Der zweite Küchenschrank kam aus einer Haushaltsauflösung - danke dafür nach Bad Brückenau! - und ich glaube es wird die ehemalige Besitzerin freuen, dass er einen guten Platz gefunden hat. Das Oberteil des Schrankes steht übrigens im Flur und dient allem möglichen Krimskrams :-)


Alte Arbeitsplatten sind unten (Kreissäge)

Interessanterweise gab es derzeit mit Max Bahr nur einen Baumarkt, der bezahlbare FSC-zertifizierte Hölzer anbietet (auch wenn's bei Birke wohl nicht so relevant ist, da es ein schnellwachsendes, einheimisches Holz ist). Verbaut habe ich zweimal 200x60x26cm und einmal 200x60x20cm Platten. 
Im Nachhinein würde ich vielleicht nur die 20mm Platten nehmen. Denn für 6mm mehr und eine abgerundete Kante, die man mit der Oberfräse auch selbst machen könnte, das doppelte zu bezahlen ist eigentlich Irrsinn.
Die große Platte ist mit zwei Plattenverbindern verbunden. Das geht ganz prima, sofern man einen netten Nachbarn hat, der einem seinen Forstnerbohrer leiht.

Ganz wichtig: Vorher richtig messen, mein "Spezialgebiet" ;-)


Schlitz ausstemmen
Passt!



Die Arbeitsplatten habe ich mit warmem Speiseöl geölt. Das muss man zwar alle paar Wochen nachölen und es gibt mit Sicherheit auch mal Flecken, aber es sind ja ARBEITSplatten und keine ANSCHAUplatten. Zumindest in meiner Küche, bei anderen Menschen bin ich mir da manchmal nicht so sicher ;-)


Der Brückenauer Küchenschrank


Verbundene Platte (Leim nicht vergessen)

Ok, ich bin fast um IKEA rumgekommen. Aber zu meiner Verteidigung: Die kleinen Expedit-Regale sind wirklich praktisch und vielseitig einsetzbar und ich hatte sie ja eh schon da. Dafür ist mein Kleiderschrank jetzt etwas kleiner, was auch nicht schlecht ist. Der Chromfuss stand schon vor 20 Jahren in der Küche meines Bruders - im Keller entdeckt. Gut dass er alles aufhebt und gut dass es nicht mein Keller ist ;-)

 
Aus einem Reststück Arbeitsplatte noch eine Ablage


DAS schaut doch gut aus :-)
Jetzt fehlt nur noch die Beleuchtung über der Kochstelle. Da soll irgendwas Hängendes hin, wo man dann auch das Kochgeschirr unterbringen kann. Derzeit fehlt mir aber noch die zündende Idee.

Die Küchenschränke-Schubladen sollen noch neue Verblendungen bekommen. Dafür muss ich aber die Schrauben rausbohren und dafür hatte ich noch keine Lust. 

Jetzt aber mal ganz ehrlich: Die alten Küchenfronten fallen minimal ins Gewicht. Die Optik der Küche steht und fällt mit der Anordnung, dem Licht und der Arbeitsplatte. Von daher für mich eine gte Entscheidung.

Kosten der Kücheneinrichtung: 
gebrauchter Gasherd: €50,-
Arbeitsplatten: €115,- 
Platten-Verbinder: €6,-

Bezugsquelle:

Liebe Grüssle,
Karl-Erwin's-Köchin

14. November 2011

Fenstersanierung Teil 4 - Alte Fenster alternativ und kostengünstig selbst dämmen

Hallo,

die alten Holzsprossenfenster sind also nun saniert. Allerdings ist es a weng kühl geworden bei Minustemperaturen nachts - zum Glück nur draußen, denn ich habe ja Maßnahmen getroffen um Karl-Erwin zu wärmen.



Fenster war ein wenig zu kurz, aber so ist es genau richtig von der Dichtigkeit


Das Gute ist, dass das auch ohne große monetäre Investitionen funktioniert hat - gut, ein paar Winkel, Schrauben, aber vor allem mal wieder viele Stunden Arbeit. Etwas Stopfhanf, bzw. Schafwoll und zwei Tuben "MEM Öko-Korkdicht" (gibt's im Baumarkt leider bisher nur auf Bestellung).


Hauptsächlich habe ich Holzfenster mit Doppelisolierverglasung ohne Rahmen verwendet und diese fest installiert.
Nach langen Überlegungen ob ich die Fenster außen oder innen davorsetze, habe ich mich für außen entschieden, da ich die alten Fenster noch zusätzlich vor Witterung schützen wollte.


Wohnzimmer Vorfenster, davon eines nach außen zum Öffnen
Bis auf ein Fenster im Wohnzimmer, welches sich von außen nach außen öffnen läßt (zum Gegenlüften dienen Keller-, bzw. Eingangstür für Durchzug), sind alle Fenster fest installiert, was nicht schön ist, aber anhand der Größe für mich einfach nicht anders zu bewerkstelligen war.



Bei solchen Basteleien muss man unbedingt beachten:
Innenfenster müssen dichter sein, als Außenfenster, damit die Feuschtigkeit raus kann. 

Silikondichtung innen - MEM Korkdicht außen
Wenn man das nicht so macht, zieht die Luft über das innere Fenster in den Zwischenraum und die Feuchtigkeit schlägt sich am Außenfenster an, weil sie nicht raus kann. Ist das Außenfenster zu undicht, kommt wiederrum keine dämmende Luftschicht zustande und das innere Fenstere beschlägt innen. Kastenfensterprizip eben - muss man a weng rumprobieren, bis es passt. Aber mit Stopfhanf kann man ja gut variieren.

Ansonsten habe ich die Innenfenster schweren Herzens mit Silikon abgedichtet: Also, Silikonwurst in die Falz gesprüht, Klarsichtfolie aus der Küche drauf, zu machen und 2-3 Tage trocknen lassen. Passt sich perfekt an, was bei den alten Holzfenstern einfach wichtig war.



Selbstgebautes Bad-Vorfenster


Das beste Ergebnis bisher sind mit meinem 9kw Holzofen morgens 17°C-Unterschied (Plus) zur Außentemperatur bei -2°C wobei die letzte Anschürung 5 Stunden zurück lag. Ofen ist übrigens der hier: Bruno Romantik Mini. Es wird aber vermutlich knapp ohne Zusatzdämmung der Wände, wenn es richtig kalt wird, aber mal schaun....









Ofenkuschelige Grüße,
Karl-Erwin's Frau