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| Zebraboden?! |
Ökologische & kreative Sanierung, Selbstversorgung & Selbermachen - eine Frau und ein 50er-Jahre Haus. Ein Abenteuer. DIESER BLOG WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT - BITTE BESUCHE MEINEN NEUEN BLOG UNTER www.KARLERWINSFRAU.de
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29. Dezember 2018
Alten Dielenboden sanieren - fräsen, hobeln, schleifen, flicken...
Seit Monaten geistert mir mein Dielenboden in Küche und Wohnzimmer im Kopf herum. Vermutlich habe ich zu viele "Schöner Wohnen" Ausgaben angeschaut. Überall sieht man helle geseifte Dielen... Das End vom Lied: Die dunklen Dielen gefielen mir nicht mehr und dann war da seit dem Einzug vor fast 8 Jahren ja auch immer noch ein Loch im Boden. Bzw. seit 8 Jahren ein aufgespaxtes OSB-Brett über dem Loch ;-)
7. März 2017
Aus Wiese wird Gemüsebeet - mit wenig Aufwand
Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen mein "Waldgrundstück", auf dem es auch ein wenig Wiese gibt, in Ordnung zu bringen und zumindest einen Teil der Fläche zu kultivieren.
Zuerst waren einige Tage Vorarbeiten nötig: Hunderte von Ästchen von der Wiese räumen, die hinterher sonst in der Sense hängen, Brombeerranken entfernen (die längste hatte knappe 9m) und eine großes Feuer machen.
Danach habe ich mir die für ein Beet vorbereitete Fläche vorgenommen.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich hier 20m² Wiese mit Mulchvlies* abgedeckt, damit das Gras darunter abstirbt. Wer großes Gerät hat, erledigt sowas natürlich schneller mit dem Pflug ;-)
*Mulchfolie klingt so nett und süß und bio. Eigentlich ist es aber ganz fiese schwarze Plastikgewebeplane auf einer Rolle. Das Mulchvlies ist (bisher) UV-beständig und lässt Wasser durch, aber kein Licht. Ohne Licht stirbt darunter alles ab und mit Feuchtigkeit verrottet es dann auch noch.
Wenn man es perfekt machen will, streut man erst dick Mist aus, legt dann das Vlies und wartet einfach.
So schaut es dann nach zwei Jahren Abdeckung aus. Die Mäuse fanden es offensichtlich spitze unter dem Vlies und meine Hunde haben ein wenig beim Umgraben geholfen (Bei Sepp erledigen das natürlich die Schweine ;-)
Zuerst waren einige Tage Vorarbeiten nötig: Hunderte von Ästchen von der Wiese räumen, die hinterher sonst in der Sense hängen, Brombeerranken entfernen (die längste hatte knappe 9m) und eine großes Feuer machen.
Danach habe ich mir die für ein Beet vorbereitete Fläche vorgenommen.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich hier 20m² Wiese mit Mulchvlies* abgedeckt, damit das Gras darunter abstirbt. Wer großes Gerät hat, erledigt sowas natürlich schneller mit dem Pflug ;-)
*Mulchfolie klingt so nett und süß und bio. Eigentlich ist es aber ganz fiese schwarze Plastikgewebeplane auf einer Rolle. Das Mulchvlies ist (bisher) UV-beständig und lässt Wasser durch, aber kein Licht. Ohne Licht stirbt darunter alles ab und mit Feuchtigkeit verrottet es dann auch noch.
Wenn man es perfekt machen will, streut man erst dick Mist aus, legt dann das Vlies und wartet einfach.
So schaut es dann nach zwei Jahren Abdeckung aus. Die Mäuse fanden es offensichtlich spitze unter dem Vlies und meine Hunde haben ein wenig beim Umgraben geholfen (Bei Sepp erledigen das natürlich die Schweine ;-)
17. September 2015
Die letzten beiden Zimmer - Teil 2 (Gipsoberputz entfernen)
16. September 2015
Die letzten beiden Zimmer - Teil 1
Noch zwei Zimmer, dann bin ich einmal grob durch das ganze Haus durch.
Yippieh!
Danach kann ich dann gleich neu anfangen: Feinschliff verpassen (zumindest einen mittleren Feinschliff) und Provisorien abschaffen.
Aber erstmal zu den beiden Zimmern im ersten Stock. Die werden wahlweise mal Gästezimmer, Folterkammer oder Kinderz.... ach nein, da fehlt ja noch irgend etwas für... ;-)
Yippieh!
Danach kann ich dann gleich neu anfangen: Feinschliff verpassen (zumindest einen mittleren Feinschliff) und Provisorien abschaffen.
Aber erstmal zu den beiden Zimmern im ersten Stock. Die werden wahlweise mal Gästezimmer, Folterkammer oder Kinderz.... ach nein, da fehlt ja noch irgend etwas für... ;-)
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| Kleines Zimmer = kleine Arbeit |
3. Dezember 2014
Dämmung Hofseite Boden-Deckel-Schalung - Teil 1
Nachdem ich den ganzen gestrigen Tag mit Holzholen und Abbau des Wintergartenanbaus verbracht habe ging es heute endlich los mit der Dämmung.
Letztes Jahr bei der Giebelseite habe ich davon garnicht so viel mitbekommen da ich mit anderen Arbeiten beschäftigt war.
Daher habe ich diesmal viele Fragen gestellt und einige Bilder gemacht.
Letztes Jahr bei der Giebelseite habe ich davon garnicht so viel mitbekommen da ich mit anderen Arbeiten beschäftigt war.
Daher habe ich diesmal viele Fragen gestellt und einige Bilder gemacht.
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| So schaut's also ohne Anbau aus.... |
14. Januar 2014
Garten 2014 - Aufbau Mandala-Beet
Der Anfang ist gemacht.
Ausgemessen und grob markiert hatte ich mein zukünftiges Mandala-Beet schon.
Nun sind seit gestern die ersten Spatenstiche getan.
Als äußerste Umrandung um Beet und Wiese zu trennen, habe ich Bleche eingesetzt. Es fehlen noch einige, aber es ist ein Beginn bevor der Boden dann doch irgendwann friert.
Ausgemessen und grob markiert hatte ich mein zukünftiges Mandala-Beet schon.
Nun sind seit gestern die ersten Spatenstiche getan.
Als äußerste Umrandung um Beet und Wiese zu trennen, habe ich Bleche eingesetzt. Es fehlen noch einige, aber es ist ein Beginn bevor der Boden dann doch irgendwann friert.
3. Januar 2014
Terrasse bauen - Teil 1 Unterbau
Einer der letzten Punkte auf meiner ToDo Liste für, ehm, 2013.
Das milde Wetter - aber die letzten Tage leider nicht mild genug um die Kellerschächte zu verputzen - hat mich dazu verleitet endlich mal mit der Terrasse anzufangen.
Eingelesen habe ich mich. Material war auch fast komplett da.
Und ich mach's mir nun einfach mal einfach. Mit Einschlaghülsen und etwas Zement für den Unterbau und dem Integrieren von dem was eh schon da ist. Das macht am meißten Spaß und am wenigsten Arbeit.
Einschlaghülsen soll man eigentlich, da sie nicht frostfrei gründen, nicht für "schwere" Bauten nehmen. Aber was ist schon schwer und außerdem baue ich die ja nicht für die Ewigkeit. Man muss ja nicht immer so viel Geschiss um alles machen.
Die Kanthölzer 6x8 kommen vorne, wo ich die entsprechende Höhe brauche also auf Holzständer, die in den Einschlaghülsen stecken.
Das milde Wetter - aber die letzten Tage leider nicht mild genug um die Kellerschächte zu verputzen - hat mich dazu verleitet endlich mal mit der Terrasse anzufangen.
Eingelesen habe ich mich. Material war auch fast komplett da.
Und ich mach's mir nun einfach mal einfach. Mit Einschlaghülsen und etwas Zement für den Unterbau und dem Integrieren von dem was eh schon da ist. Das macht am meißten Spaß und am wenigsten Arbeit.
Einschlaghülsen soll man eigentlich, da sie nicht frostfrei gründen, nicht für "schwere" Bauten nehmen. Aber was ist schon schwer und außerdem baue ich die ja nicht für die Ewigkeit. Man muss ja nicht immer so viel Geschiss um alles machen.
Die Kanthölzer 6x8 kommen vorne, wo ich die entsprechende Höhe brauche also auf Holzständer, die in den Einschlaghülsen stecken.
4. September 2013
EG: Das letzte Zimmer (quasi Rohbau)... kommt nächstes Jahr dran...
Damit die Bilder nicht verloren gehen, hier das letzte Zimmer im EG, in dem ich fast noch nichts Aufbauendes gemacht habe - außer dem Einbau des neuen Fensters, das man hier noch nicht sieht.
Tapeten runter und den lockeren Putz grob abgeschlagen. Mehr nächstes Jahr vielleicht...
So wie auf dem Bild unten sahen alle Außen- und teilweise auch die Innenwände im EG aus. Risse, loser Putz und alles nur von der Tapete zusammengehalten. Wenn erstmal alles runter und entsorgt ist, ist das Schlimmste immer rum.
Das Zimmer ist derzeit eher Abstellkammer für Geflügel- und Hundefutter. Man muss ja nicht alles sofort renovieren nur weil man's kann ;)
Tschüssle,
die Frau
Tapeten runter und den lockeren Putz grob abgeschlagen. Mehr nächstes Jahr vielleicht...
So wie auf dem Bild unten sahen alle Außen- und teilweise auch die Innenwände im EG aus. Risse, loser Putz und alles nur von der Tapete zusammengehalten. Wenn erstmal alles runter und entsorgt ist, ist das Schlimmste immer rum.
Das Zimmer ist derzeit eher Abstellkammer für Geflügel- und Hundefutter. Man muss ja nicht alles sofort renovieren nur weil man's kann ;)
Tschüssle,
die Frau
12. August 2013
Karl-Erwin bekommt eine neue Mütze - Teil 11a (Holzschuppen)
Der letzte Teil der "Großbaustelle" - der Holzschuppen braucht ein neues Dach und ein neues Innenleben.
Eigentlich wollte ich das komplett selbst in Angriff nehmen, aber wenn man eben einmal richtig gute Handwerker im Haus, bzw. auf dem Dach hatte, dann wird man verwöhnt.
Also, habe ich entschieden nur den Abriss zu machen und den Rest - vermutlich wird es nur 1 Tag Arbeit für die Profis - machen zu lassen. Wir sind ja schon ein eingespieltes Team sozusagen.
Ich frage mich wirklich wie der Schuppen so lange gehalten hat. Aber viel kreuz und quer vernageltes Holz hält in seiner Gesamtheit eben doch so einiges aus.
Jetzt hat der Schuppen ein wenig was von "nach dem Bombenangriff" :-/
In zwei Tagen soll er dann wieder schön sein...
Servus,
KEF
Eigentlich wollte ich das komplett selbst in Angriff nehmen, aber wenn man eben einmal richtig gute Handwerker im Haus, bzw. auf dem Dach hatte, dann wird man verwöhnt.
Also, habe ich entschieden nur den Abriss zu machen und den Rest - vermutlich wird es nur 1 Tag Arbeit für die Profis - machen zu lassen. Wir sind ja schon ein eingespieltes Team sozusagen.
| Mich hat der Boden grad so ausgehalten |
Ich frage mich wirklich wie der Schuppen so lange gehalten hat. Aber viel kreuz und quer vernageltes Holz hält in seiner Gesamtheit eben doch so einiges aus.
| Hier vor 2 Jahren mal schnell geflickt |
Jetzt hat der Schuppen ein wenig was von "nach dem Bombenangriff" :-/
Servus,
KEF
11. Juni 2013
Treppendurchbruch für Zugang zum Dachboden
Zwischendurch mal wieder etwas vom Innenausbau.
Da ja nun im Spitzboden die groben Vorbereitungen für ein traumhaft schönes Zimmer fertig sind und die Ausziehtreppe denkbar ungünstig lliegt muss noch eine neuer Durchbruch durch die Decke im 1. Stock nach oben, bzw. von oben nach unten. Bei einer Holzbalkendecke kein großes Problem und in 1 Tag Arbeit erledigt.
Dafür die Decke von unten so absprießen (Das Metallding ist ein Sprieß, der läßt sich reinklemmen und dann per Gewinde in der Höhe feststellen) wie unten. Die Schaltafel (das Brett oeben) ist genau so breit, dass ich rechts und links davon rauskomme. Die Deckenbalken liegen nun quasi links und rechts an der langen Seite der Tafel. Dabei immer das Brett am Sprieß festschrauben oder nageln!!! Dann kann er nicht aus Versehen umfallen und jemanden oder etwas erschlagen.
Von oben am besten vorab einmal grob anbohren und unten schauen wo man rauskommt.
Dann habe ich mit dem Meißelhammer vorsichtig die waagerechten Schichten abgetragen bis ich am Oberputz der Decke ankam. Das hört man dann auch, denn es klingt hohl. Den Deckenputz kann man dann per Hand wegkratzen/stemmen, dann beschädigt man das Brett darunter nicht.
Da ich nicht genau wusste wie haltbar die Decke ist und der Meißelhammer doch ziemliche Schläge abgibt habe ich mich vorsichtshalber immer über den Stellen wo entweder eine Wand oder ein Dckenbalken darunter waren, bewegt. Bei so einer Aktion kann es schonmal vorkommen, dass etwas wegbricht, was nicht dafür vorgesehen war. Dann ist es besser, man fällt nicht mit einen Stock tiefer.
Wenn das erste Loch bis auf's Brett mal geschafft ist, lassen sich die restlichen Stücke ganz einfach ausmeißeln.
Immer von außen nach Innen in Richtung Leerraum stemmen, so dass das Material abbrechen kann, sonst tut man sich unnötig schwer.
Nun musst noch ein Wechsel hergestellt werden. Ein Wechsel ist die Querstrebe nach Rausnehmen eines eigentlich durchgehenden Balkens oder Sparrens (im Schrägdach). Im Bild oben wird quasi der mittlere Balken (nach absprießen) durchgeschnitten und dann wieder mit den äußeren Balken mittels Balkenschuhe (Metallvorrichtung zur Befestigung eines Balken) verbunden, so dass die Festigkeit wieder hergestellt ist. Dann habe ich ein etwa 1,40 x 1,50m großes Loch für die spätere Treppe.
Bis dahin verwende ich nun erstmal die alte Bodentreppe, die ich ausgebaut habe.
Eigentlich ist sie viel zu schade für' Lagerfeuer...
Einmal mit Leinöl geölt schaut sie wieder richtig gut aus:
Das war also mein heutiges Plädoyer für mehr Deckendurchbrüche. Hat übriges weniger Staub und Dreck verursacht als ein Wanddurchbruch, da die Steine durch das darunter liegende Brett nicht nach unten fallen konnten.
Grüssle,
KEF
Da ja nun im Spitzboden die groben Vorbereitungen für ein traumhaft schönes Zimmer fertig sind und die Ausziehtreppe denkbar ungünstig lliegt muss noch eine neuer Durchbruch durch die Decke im 1. Stock nach oben, bzw. von oben nach unten. Bei einer Holzbalkendecke kein großes Problem und in 1 Tag Arbeit erledigt.
Dafür die Decke von unten so absprießen (Das Metallding ist ein Sprieß, der läßt sich reinklemmen und dann per Gewinde in der Höhe feststellen) wie unten. Die Schaltafel (das Brett oeben) ist genau so breit, dass ich rechts und links davon rauskomme. Die Deckenbalken liegen nun quasi links und rechts an der langen Seite der Tafel. Dabei immer das Brett am Sprieß festschrauben oder nageln!!! Dann kann er nicht aus Versehen umfallen und jemanden oder etwas erschlagen.
Von oben am besten vorab einmal grob anbohren und unten schauen wo man rauskommt.
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| Suche nach dem Deckenbalken |
Da ich nicht genau wusste wie haltbar die Decke ist und der Meißelhammer doch ziemliche Schläge abgibt habe ich mich vorsichtshalber immer über den Stellen wo entweder eine Wand oder ein Dckenbalken darunter waren, bewegt. Bei so einer Aktion kann es schonmal vorkommen, dass etwas wegbricht, was nicht dafür vorgesehen war. Dann ist es besser, man fällt nicht mit einen Stock tiefer.
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| Das erste Loch nach unten (ein Astloch im Brett) |
Immer von außen nach Innen in Richtung Leerraum stemmen, so dass das Material abbrechen kann, sonst tut man sich unnötig schwer.
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| Feld 1 zwischen zwei Balken geschafft |
Nun musst noch ein Wechsel hergestellt werden. Ein Wechsel ist die Querstrebe nach Rausnehmen eines eigentlich durchgehenden Balkens oder Sparrens (im Schrägdach). Im Bild oben wird quasi der mittlere Balken (nach absprießen) durchgeschnitten und dann wieder mit den äußeren Balken mittels Balkenschuhe (Metallvorrichtung zur Befestigung eines Balken) verbunden, so dass die Festigkeit wieder hergestellt ist. Dann habe ich ein etwa 1,40 x 1,50m großes Loch für die spätere Treppe.
Bis dahin verwende ich nun erstmal die alte Bodentreppe, die ich ausgebaut habe.
Eigentlich ist sie viel zu schade für' Lagerfeuer...
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| Provisorium aus alter Bodentreppe |
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| Die Optik bekommt man eben nur bei altem Holz |
Das war also mein heutiges Plädoyer für mehr Deckendurchbrüche. Hat übriges weniger Staub und Dreck verursacht als ein Wanddurchbruch, da die Steine durch das darunter liegende Brett nicht nach unten fallen konnten.
Grüssle,
KEF
4. August 2011
Besser spät als nie....
Liebe Leute!
Ich hätte gleich am Anfang mit dem Blog anfangen sollen. Im Februar 2011.
Als ich eingezogen bin.
Als...
... noch kein funktionierender Ofen die Eisblumen am Fenster innen wachsen lies
... ich noch mit Wollmütze schlief.
... noch 5 Schichten Ekelfarbe auf allen Fenstern das schöne Holz versteckt haben
... noch alle Scheiben der Holzfenster kurz vor'm Rausfallen waren (sofern überhaupt vorhanden)
... es 2 Wände mehr gab
... es ins Dach regnete
... die Elektrik aus einem einzigen Stromkreis mit textilummantelten Kabeln bestand
... kein Bad vorhanden war und keine funktionierenden Wasserleitungen
... das Wasser statt in den Kanal in den Keller lief
... der Garten ausschließlich aus Gras und ein paar Bäumen bestand
... Heizkörper ohne Funktion in den Räumen vor sich hin rosteten
... ich noch dachte: Mein Smart schafft das schon
... ich noch keine Ahnung hatte, was man so als Nicht-Handwerker alles DOCH kann, wenn man muss und es einfach nur TUT
Mittlerweile kann ich
- Glasscheiben schneiden und einkitten
- Festerrahmen aus Holz bauen
- mit Schreinerhandwerkzeug und Oberfräse umgehen
- Sauerkraut einlegen
- Kalkputz anmischen und verarbeiten
- Wasserleitungen verlegen (die sogar dicht sind)
- "Bio"-Fensterlasur mit Pigmenten selbst anmischen
- Ofenrohre verlegen und Holzöfen anschließen
- Dachfenster einbauen
- einen Rehbock zerlegen und einwecken
- Deckenund Wände verputzen
- mit einer Hilti ganz gut umgehen
- mit Schilfrohrmatten und Steinwolle Innendämmung aufbringen
- Eine Wiese mit Lehmboden zum funktionierenenden Gemüsebeet umfunktionieren
- Bad planen und Wanne, Toilette etc. einbauen
- Innenwände einreißen
- Internetverbindung via UMTS-STick, Richtfunkantenne, WLAN-Router, Funksteckdose einrichten
Und ich kann leben ohne
- Kühlschrank

- Gefriertruhe
- konventionelle Heizung
- Fernseher
- Elektroherd
- Warmwasser (außer zum duschen)
- Klingel
- Verkehr vor der Haustür
- Fitnessstudio und Krafttraining
dafür mit
- Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten
- tollen Nachbarn
- einem verschwindend geringen Strom- und Wasserverbrauch
- relativ geringen Sanierungskosten, sponsored by Eigentleistung, Sperrmüll und Internet
Ich hätte gleich am Anfang mit dem Blog anfangen sollen. Im Februar 2011.
Als ich eingezogen bin.
Als...
... noch kein funktionierender Ofen die Eisblumen am Fenster innen wachsen lies
... ich noch mit Wollmütze schlief.
... noch 5 Schichten Ekelfarbe auf allen Fenstern das schöne Holz versteckt haben
... noch alle Scheiben der Holzfenster kurz vor'm Rausfallen waren (sofern überhaupt vorhanden)
... es 2 Wände mehr gab... es ins Dach regnete
... die Elektrik aus einem einzigen Stromkreis mit textilummantelten Kabeln bestand
... kein Bad vorhanden war und keine funktionierenden Wasserleitungen
... das Wasser statt in den Kanal in den Keller lief
... der Garten ausschließlich aus Gras und ein paar Bäumen bestand
... Heizkörper ohne Funktion in den Räumen vor sich hin rosteten
... ich noch dachte: Mein Smart schafft das schon
... ich noch keine Ahnung hatte, was man so als Nicht-Handwerker alles DOCH kann, wenn man muss und es einfach nur TUT
Mittlerweile kann ich
- Festerrahmen aus Holz bauen
- mit Schreinerhandwerkzeug und Oberfräse umgehen
- Sauerkraut einlegen
- Kalkputz anmischen und verarbeiten
- Wasserleitungen verlegen (die sogar dicht sind)
- "Bio"-Fensterlasur mit Pigmenten selbst anmischen
- Ofenrohre verlegen und Holzöfen anschließen
- Dachfenster einbauen
- einen Rehbock zerlegen und einwecken
- Deckenund Wände verputzen
- mit einer Hilti ganz gut umgehen
- mit Schilfrohrmatten und Steinwolle Innendämmung aufbringen
- Eine Wiese mit Lehmboden zum funktionierenenden Gemüsebeet umfunktionieren
- Bad planen und Wanne, Toilette etc. einbauen
- Innenwände einreißen
- Internetverbindung via UMTS-STick, Richtfunkantenne, WLAN-Router, Funksteckdose einrichten
Und ich kann leben ohne
- Kühlschrank
- Gefriertruhe
- konventionelle Heizung
- Fernseher
- Elektroherd
- Warmwasser (außer zum duschen)
- Klingel
- Verkehr vor der Haustür
- Fitnessstudio und Krafttraining
dafür mit
- Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten
- tollen Nachbarn
- einem verschwindend geringen Strom- und Wasserverbrauch
- relativ geringen Sanierungskosten, sponsored by Eigentleistung, Sperrmüll und Internet
Es sind natürlich noch 1.000 Dinge mehr passiert; das meißte habe ich vermutlich verdrängt ;-)
Euer Karl-Erwin
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