Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

4. Mai 2015

Küchenmaschine mal anders: Die Solia 8 als Nudelmaschine

Schon lange lag dieses Wundergerät der Technik bei mir im Küchenschrank und fristete ein trauriges Dasein zwischen den drei alten Fleischwölfen.
Ich wusste in diesem Sammelsurium aus Metallschnecken, -sieben und rädchen einfach garnicht was wozu gehört. Und warum.

Einige Teile der Solia 8 Küchenmaschine oder eines Fleischwolfes

1. September 2014

Ganz einfach kochen mit Finesse

Jetzt fängt definitiv meine Lieblingszeit an: die Erntezeit.

Abends durch den Garten wandeln, die Blumen genießen und nebenbei schaun was gerade reif ist und abends auf den Tisch kann. 



7. April 2014

Garten 2014 - Kartoffeln äugeln


Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal (absichtlich) Kartoffeln anbauen.

Ich möchte mit Euch eine interessante Möglichkeit teilen, wie man aus einer Kartoffel viele Kartoffelpflanzen bekommt UND die Kartoffel dann trotzdem noch essen kann. Ich finde das Konzept genial.

Zuerst: Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Kartoffelanbau vorzubereiten, bzw. Möglichkeiten die Ausgangsbasis zu variieren.
  1. Kartoffelsamen: Man kann Kartoffeln, genau wie Zwiebeln, aussäen. Bei Zwiebeln klappt es bei mir nie so richtig, deswegen versuche ich es bei den Kartoffeln garnicht erst.

31. März 2014

Solar-Dörrgerät Idee (Video)

Ich habe seit 3 Jahren vor ein Dörrgerät zu bauen, um im Sommer Kräuter und vor allem Obst/Beeren konservieren zu können. Angefangen hatte ich, aber irgendwie habe ich's nicht zuende gebracht.

Dieses Gerät hier finde ich super toll, denn es hat ein paar kleine feine Gimmicks, wie eine Drehscheibe mit Arretierung, ein Thermometer und Räder. Und es ist aus Computer-Schrott gebaut.

Haben will!

7. März 2014

Ein fertiger Asche-Käse

Manchmal hab ich irgendwie schon ein schlechtes Gewissen, dass so Vieles klappt, was ich beginne, aber mein fertiger Aschekäse hat mich einfach nur gefreut.

Ich dachte, was gut für Schinken ist, kann dem Käse auch nicht schaden. Einen der Käse hatte ich vor etwa 3 Wochen in Buchenasche paniert und dann einfach liegen gelassen.

Die Stellen an denen die Asche nur sehr dünn war, haben Weißschimmel angesetzt. Das war nämlich der eigentliche Käse, der auch prima geworden ist.



21. Januar 2014

Käse selbst machen - Camembert

Dieses Mal habe ich den Käse einfach mal frei Schnauze gemacht.

Die wichtigsten Unterschiede zu früheren Versuchen: 

  1. Nicht gepresst, sondern nur über Nacht abtropfen lassen und
  2. mit der Rinde von einem gefundenen Saint Albray eingerieben und
  3. in einen Tontopf gelegt zum reifen. 

Ich muss sagen: Er schaut echt gut aus.


Deutlich erkennbarer Pelz

Luftgetrockneter Schinken... Teil 2: Angeschnitten

Gestern Abend das erste Mal meinen Schinken kontrolliert. Dieser liegt nun seit etwa  fünf Wochen in der Asche (zu Teil 1)


Ein kleines Stück habe ich probiert. Das Wichtigste: Ich lebe noch ;)

Man schmeckt auf jeden Fall, dass es Ziege ist und kein Schwein. Ich finde aber, er könnte noch etwas nachtrocknen. Ich weiß jetzt nur nicht, ob ich ihn in der Asche lasse, ihn raushole und aufhänge, oder raushole, abwasche und raushänge...
Oder einen so, einen so.... Muss mich noch entscheiden. Erstmal ist er noch weich gebettet.

Grüssle,
KEF


17. Dezember 2013

Film-Tipp: Schmutzige Schokolade

Offtopic, aber ich finde es wichtig.

Erst recht zu Zeiten in denen wir fast k***en, weil wir zu viele Schokoladenweihnachtsmänner, Dominosteine und Sonstiges in uns rein stopfen...





Ja, ich finde es auch schlimm und mich nervt es gelegentlich, dass man eigentlich keinen Schritt im Leben mehr gehen kann ohne sich überdessen Auswirkungen zu informieren.
Aber ich lebe lieber wissend und damit bewußt versuchend auf das Schlimmste zu verzichten, als anders.
Ist ja auch nicht so, dass es bei uns keine Alternative zur konventionellen Schokolade zu kaufen gäbe und wir wollten doch eh weniger Süßes essen, ne? ;-)

Sonnige Grüße,
Karl Erwins Frau

13. Dezember 2013

Schinken herstellen - eine Versuch (Teil 1)

Hier die Dokumentation meines ersten Versuchs luftgetrockneten Schinken zu machen... Da dieser immer kühl stehen/hängen muss ist jetzt im Winter die perfekte Zeit dafür.


Die beiden Zicklein Keulen habe ich etwa 48 Stunden in grobem Salz eingelegt.

Schritt 1: Einsalzen

22. November 2013

Wintervorräte...

Vorgestern habe ich zwei Ziegen vor der Haustür gefunden. 

Ökologisch nicht ganz korrekt verpackt

23. März 2013

Frühstück - Müssen es Kaffee und Brötchen sein?

Es gibt einige Mode Erscheinungen, die an mir vorbeigegangen sind. So zB. die Pad/Kapsel-Kaffee-Maschine, die keinen Kaffee mehr erzeigen kann, sondern nur noch Latte Macchiato, Espresso etc. Und das auch nur bei regelmäßiger Wartung und der richtigen Fütterung. Dafür darf man sie noch vorheizen und spart Zeit beim Drücken auf den Knopf, wonach die Maschine dann alles alleine macht? Manchmal glaube ich, meine Logik weicht einfach nur stark von der anderer Menschen ab.


Meine Kaffee"maschine"

Meine Kaffeezubereitung funktioniert einfach und schnell.
Warmes Wasser, das am Vorabend auf dem Holzofen erwärmt wurde, aus der Thermoskanne in einen Flötkessel, Gas an, Tiere aus dem Stall lassen. Die Zeit passt dann, wenn des nachts nichts Unvorhergesehenes passiert ist, genau. Das Wasser flötet, wenn ich wieder rein komme.
Dann 1 Löffel Bohnenkaffee und 1 Löffel Kaffee Ersatz in den kleinen Emaille-Topf, ab auf den Ofen, der morgens zuerst angeschürt wurde und schon warm ist.
Den Kaffee dann durch ein Sieb abgießen.


Porridge (Haferflockenbrei) statt Brötchen

Ich spare mir neben jeder Art von Maschine, auch Filtertüten und Wasserkocher. Brauche ich alles nicht und die Sachen stehen die meisste Zeit doch nur rum. Und nichtgenutzte Dinge sind Verschwendung von Ressourcen.

Apropos Verschwendung von Ressourcen:
Kaffee an sich ist böse. Pro kg Kaffee werden 21.000 Liter Wasser in der Herstellung verbraucht. Da nutzt es auch nichts, dass ich nur 10 Kubikmeter Leitungswasser in 2012 verbraucht habe und Fair-Trade oder Bio-Kaffee kaufe. 

Daher mische ich zur Zeit noch mit einem Kaffeeersatz auf den ich nach dieser Packung Kaffee ganz umsteigen werde. Oder auf Tee. Der verbraucht in der Herstellung nur 30l Wasser. Eine schöne Übersicht zum Wasserverbrauch von Produkten hier: http://virtuelles-wasser.de/kaffee_tee.html

Hühnerfrühstück. Molke mit Haferflocken und Linsen.

Dann das Dilemma mit der Milch. Ich habe zwar die Möglichkeit Milch direkt beim Bauern zu holen, doch wer kann das schon. 
Milchkühe stehen in Deutschland größtenteils noch in klassischer Anbindehaltung, in der sie, wie das Wort schon sagt, im Stall immer angebunden sind. Alternativ gibt es Laufställe, doch auch von diesen gibt es einige Horror Videos von Kühen die kaum laufen können und einfach nur noch als Milchautomaten missbraucht werden.
Das Kalb, das eine Kuh 1x/Jahr bekommen muss, damit sie überhaupt Milch gibt wird ihr weggenommen, damit die Milch für uns zur Verfügung steht und nicht an ihr eigenes Kind "verschwendet" wird - das ist bei Biomilch, oder Milch aus Freilandhaltung leider auch so.
Aber muss es immer Kuhmilch sein? Es gibt so viele Alternativen, zB Sojamilch, Hafermilch, Reismilch und die letzteren beiden kann man sogar daheim mit ein paar Handgriffen selbst herstellen. Haferflocken sind eben sehr universell einsetzbar.
Rezepte dafür und weitere Anregungen auf www.gutzumessen.de



Und jetzt ab in die Werkstatt, Fensterläden für die Terrassentür bauen.

Servus,
Karl-Erwin's Frau


29. Januar 2013

Update Selbstversuch

Hallo,

in der letzten Novemberwoche 2012 startete ich einfach mal so einen Selbstversuch. Siehe http://karl-erwin.blogspot.de/2012/11/selbstversuch-keine-jeans-und-keine.html.
Sinn und Zweck war kein Verzicht auf-Teufel-komm-raus. Ich wollte vielmehr beginnen eine gewisse Zeit mehr zu reflektieren was ich selbst tue und mein Bewusstsein weiter zu schärfen.

Gut, das mit den Jeans ist ein wenig albern und das "Problem" hat man auch nur, wenn man eh zu viel Zeug hat; aber haben wir das nicht fast alle? Und sollten wie dabei nicht ständig ein schlechtes Gewissen haben?

Beim Essen bin ich recht stolz. 


- habe meinen 25kg-Sack Laura-Kartoffeln, die super lecker sind und die es übrigens hier gibt, verputzt.
- ich habe gelernt, dass man statt Sauerkraut 1:1 eingelegte saure Gurken zum kochen (ich mache meißtens Suppe mit Kartoffeln ;) daraus) nehmen kann
- habe meinen Zucker komplett verbraucht und festgestellt, dass ohne Zucker eigentlich fast garnichts geht, wenn man Lebensmittel konservieren will und wie groß die Abhängigkeit von diesem Grundprodukt eigentlich ist.
- ich kann mittlerweile Kaffee auch problemlos schwarz trinken - eh besser für die Industriekühe und Kaffee ansich ist ohnehin böse, wenn man sich mal den Wasserverbrauch anschaut; da kann ich noch so viel sparen in meinem kleinen Haushalt.
- Brot ist für mich quasi Fast-Food: Butter drauf und fertig. Natürlich nur gutes Sauerteigbrot, dazu ein paar Löffel selbstgemachtes Chutney: perfekt!
- usw.

Ich habe in den letzten Wochen gekauft: 7kg Zucker, einige Brote, 3x Butter (Kerrygold scheint wohl wirklich eine der Besten in Bezug auf Artgerechtigkeit zu sein, siehe hier),  3 Knollensellerie, einige Karotten, 1x Orangen im türkischen Lebensmittelladen... viel mehr war's nicht.

Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich interesanterweise, so viel ich mich auch bemühe Back-to-the-roots zu kommen, relativ viele technische Dinge kaufe: Eine Digicam und einen Scanner, allerdings beides gebraucht. Naja, noch ein paar Bücher, auch gebraucht.

Aber insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.
Glücklicher als Dinge Anzuschaffen macht mich aber eigentlich Dinge zu retten und abzugeben an andere Menschen, die sie besser brauchen können :-)

Grüssle,
KEF

24. Oktober 2012

Weißkalkhydrat....

Nachdem ich bisher einen recht teuren Kalkputz verwendet hatte, wollte ich nun im Gegenzug mal die günstige Variante versuchen.

Nach öfterem Nachfragen und erklären bei den lokalen Baustoffhändlern habe ich auch tatsächlich Weißkalkhydrat in Säcken bestellen können. Man muss dabei scheinbar ein wenig mit den Begriffen wie Löschkalk, Weißelkalk, Kalkhydrat, Weißkalk, CL90, Stallkalk, Ca(OH)2 und "sollte um die @5,- pro Sack kosten" um sich werfen; bei mir kamen zuerst überall Absagen und dann irgendwann "ach, das meinen sie....! "

Zwei der vier Säcke habe ich eingesumpft, also in Fässer mit Wasser eingerührt und diese stehen jetzt (wichtig: frostfrei!) so lange rum bis ich sie brauche. das einsumpfen soll die Qualität heben. Schaden tut es jedenfalls nicht und die Verarbeitung zur Farbe ist dann auch weniger aufwendig, da man ja schon vorgemischt hat.
Die andere beiden Säcke hebe ich auf für Mörtel, Putz, etc...
An meinem Kamin habe ich mit einer 1:4 Kalk:Sand Mischung einen Stein eingemörtelt. Hält bombig und lässt sich auch nicht anders verarbeiten als das teure Zeug. Ich denke es ist einfach nicht ganz so "bio" und entspricht nicht den Denkmalschutzrichtlinien, aber für den Hausgebrauch glaube ich taugt es allemal.



Einen Teil des eingesumpften Kalkes habe ich nach 14 Tagen an der Fassade getestet. 1:4 mit Wasser gemischt und dann drauf los gepinselt. Schaut ein wenig aus wie im Urlaub ;)




Ich werde jetzt sehen, wie gut das Ganze über den Winter hält. Es kreidet ein wenig nach, denn eigentlich sollte man den Aufbau mit einer höheren Verdünnung mit Wasser (siehe Posts vom Streichen mit Kalk von innen) anfangen, aber macht insgesamt einen super Eindruck.Das Bad werde ich damit auch noch streichen, denn dafür war ich bisher zu faul, aber ein wenig mehr Helligkeit wäre schon schön.

Ansonsten habe ich noch ein wenig an meiner Treppe betoniert. Jetzt fehlt noch die vorletzte Stufe.


Und mal wieder an den Fenstern gewerkelt mit meinen neuen Ziehklingen (<- super Werkzeug, kann ich schwer empfehlen!). Ein Fenster werde ich jetzt erstmal nur innen - da außen noch genügend Leinöl für den Winter aufgebracht ist - mit Standölfarbe streichen. Die Beschläge möchte ich sichtbar lassen - auch die lassen sie mit der Ziehklinge gut von den letzten Resten alten Lackes befreien..


Und nebenbei gibt es noch jede Menge Pilze in den heimischen Wäldern, die es zu sammeln und zu trocknen gilt. Zum Glück ist es schon kalt genug um den Kaminofen zumindest teilweise anzuschüren. Der hat dieses JAhr noch einen Warmlufttauscher als Aufsatz bekommen. Dieser soll ein wenig Luftzirkulation und hoffentlich so insgesamt mehr Wärme bringen.


Herbstliche Grüße,
Karl-Erwins-Frau